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Wutausbruch!

Uwe Boll zeigt Fans den Finger

Was miese Kritiken, Hohn und Spott, "Goldene Himbeeren" oder miserable Einspielergebnisse nicht geschafft haben, könnten jetzt Indiegogo und Kickstarter erreichen: Uwe Boll zu bewegen, das Megaphon an den Nagel zu hängen. In einer Wutrede vorgestern auf You Tube hat der Filmemacher jedenfalls angekündigt, dass er entweder einen "weiteren chinesischen Alibaba-Idioten" finden werde, der "seine beschissene Yacht vor Cannes ankern lassen will, um Supermodels zu ficken", und seinen Film finanziere. Oder Ruhestand: "Ich habe genügend Geld, um Golf bis ans Lebensende zu spielen."

Der Deutsche ist deshalb so ungehalten, weil sein Engagement auf den Internet-Plattformen, Finanzmittel per Crowdfunding für eine zweite Fortsetzung seines Werks "Rampage" von 2009 zu aquirieren, ergebnislos geblieben ist. Offensichtlich wissen Kinofans, dass es sicherere und sinnvollere Investitionen gibt als in eine Produktion des Regisseurs, der für Filme wie "House of the Dead", "Alone in the Dark" und "Bluberella" verantwortlich zeichnet, die zu den schlechtesten Filmen aller Zeiten gerechnet werden.

Boll nimmt's persönlich: "Meine Botschaft ist im Grunde: Leckt mich am Arsch! Für mich ist Crowdfunding absolut tot."



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