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Inside Out
Inside Out
© Walt Disney Pictures / Pixar

Vorschau US-Kinowochenende: Stehen Dinos Kopf?

Disney starten Pixar-Film "Inside Out"

Normalerweise würde niemand bezweifeln, dass der Gigant "Jurassic World" auch an seinem zweiten Wochenende die US-Leinwände beherrschen wird. Unter der Woche hinterließ der Science Fiction-Film Tag für Tag gewaltige Abdrücke mit Einspielergebnissen von jeweils über oder an die 20 Millionen Dollar. Schon jetzt hat die Universal Pictures-Produktion über 280 Millionen Dollar in Nordamerika eingespielt. Selbst bei einem dramatischen Zuschauerschwund - auf den nichts hindeutet - würde der mit dem Rekordergebnis von 208 Millionen Dollar am letzten Wochenende gestartete Chris Pratt-Streifen immer noch locker 85 Millionen Dollar umsetzen. Eher wird es noch mehr - die Vorhersagen gehen bis zu 110 Millionen Dollar.

Dennoch könnte es spannend an der Spitze werden, denn wenn es ein Film schaffen kann, "Jurassic World" zu entthronen, dann doch wohl eine Pixar-Produktion, die zudem noch mit gigantischen Kritiken und nicht weniger beeindruckender Mundpropaganda in den Kinos anlandet. Walt Disney Pictures starten "Inside Out" ("Alles steht Kopf") mit der gewaltigen Kopienzahl von 3946. Ausnahmslos alle Kritiker schwärmen von dem 15. Pixar-Animationsfilm als einfallsreich, wunderschön animiert, extrem bewegend und damit als einen weiteren herausragenden Beitrag zur schon jetzt beeindruckend langen Liste von modernen Pixar-Zeichentrick-Klassikern. Analysten erwarten 60 bis 70 Millionen Dollar für den Streifen von Pete Docter ("Oben") und Ronaldo Del Carmen, in dem die Stimmen von Amy Poehler und Bill Hader zu hören sind. Aber wer weiß? Vielleicht überrascht ja auch "Inside Out" und stellt die US-Kinocharts auf den Kopf.

Keine große Rolle wird "Dope" zugetraut. Die Komödie von Rick Famuyiwa ("Our Family Wedding") hat zwar ebenfalls exzellente Kritiken erhalten, verfügt aber über keine bekannten Namen. Die Independent-Produktion war einer der Hits auf dem diesjährigen Sundance Film Festival im Januar und erhält nun eine echte Chance in den Kinos. Open Road Films starten das Werk über einen High School-Streber, der in ein Abenteuer in Los Angeles verwickelt wird, in 2002 Sälen. Die Rezensenten trauen "Dope" zu, aus Hauptdarsteller Shameik Moore einen Star zu machen. Den Film selbst loben sie als erfrischend originell, intelligent und einfühlsam. Doch mehr als 7 bis 9 Millionen und ein hinterer Platz in den Charts scheinen nicht machbar.



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