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Im Labyrinth des Schweigens mit Alexander Fehling
Im Labyrinth des Schweigens mit Alexander Fehling
© CWP Film / Universal Pictures / Heike Ulrich

"Im Labyrinth des Schweigens" ist "Oscar"-Anwärter

Keine Ausnahmegenehmigung für "Victoria"

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences briet keine Extrawurst. Da die "Oscar"-Macher "Victoria" wegen dessen zu hohen Englischanteils - in Sebastian Schipper's Film bestehen rund die Hälfte der Dialoge aus Englisch, erlaubt sind aber lediglich 40 Prozent - nicht ins "Oscar"-Rennen um den "Besten nicht-englischsprachigen Film" wegen dieser Formalie aufnehmen würden, kommt der Gewinner des Deutschen Filmpreises in Hollywood nicht zum Zug.

Stattdessen schickt Deutschland nun "Im Labyrinth des Schweigens", das Drama um die Auschwitz-Prozesse in Nachkriegsdeutschland, ins Rennen. Die neunköpfige Jury von German Films, der Auslandsvertretung der deutschen Filmindustrie, entschied sich für das Werk von Giulio Ricciarelli, weil "ihm und seinem Team mit seinem gewissenhaft recherchierten Debütfilm ein spannendes und bewegendes Drama gelingt".

Die aus Vertretern verschiedener Verbände und Institutionen, die im Filmbereich tätig sind, bestehende Jury hatte auch "Elser - Er hätte die Welt verändert" von Oliver Hirschbiegel, "Freistatt" von Marc Brummund, Til Schweiger's "Honig im Kopf", "Jack" von Edward Berger, "Schmidts Katze" von Marc Schlegel und "Wir sind jung. Wir sind stark" von Burhan Qurban erwogen.

Nun muss Film-Deutschland hoffen, dass so viele Mitglieder der Academy aus all den Einsendungen aus der ganzen Welt für "Im Labyrinth des Schweigens" votieren, so dass der deutsche Beitrag unter die fünf Nominierten bei den 88. Academy Awards kommen wird. Die Nominierungen werden am 14. Januar 2016 bekannt gegeben; die "Oscar"-Verleihung ist für den 28. Februar terminiert.

Für die diesjährige "Oscar"-Verleihung hatten German Films Dominik Graf's Werk "Die geliebten Schwestern" eingesandt, der aber nicht berücksichtigt wurde.


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