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Berlinale Pressekonferenz
Berlinale Pressekonferenz
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Berlinale-Pressekonferenz: Jury vorgestellt

Clive Owen und Lars Eidinger dabei

Neun Tage vor der feierlichen Eröffnung der 66. Berlinale sind die Filmfestspiele mit dem Präludium einer Pressekonferenz schon ein bisschen eröffnet worden. Festivalleiter Dieter Kosslick und sein Team stellten am Mittag die Jury und das Programm vor und in der Bundespressekonferenz auch den Fragen der Journalisten.

Kosslick verriet die Namen der Jury-Mitglieder. Dass Meryl Streep die Präsidentschaft übernommen hat, war bereits im Oktober 2015 bekannt gegeben worden. Nun kamen die restlichen Namen der laut Kosslick "fulminanten Jury" hinzu: Lars Eidinger (Deutschland), der Filmkritiker Nick James (Großbritannien), die Photographin Brigitte Lacombe (Frankreich), der Schauspieler Clive Owen (Großbritannien), die Schauspielerin Alba Rohrwacher (Italien) und die Regisseurin Małgorzata Szumowska (Polen) - Letztere beide im vergangenen Jahr mit Wettbewerbsfilmen vertreten - werden über die 18 Wettbewerbsfilme beraten und die Goldenen und Silbernen Bären vergeben.

Den gelungenen Coup, Meryl Streep erstmals in eine Jury geholt zu haben, schob Dieter Kosslick auf den "orkanartigen Applaus", den die Darstellerin vor einigen Jahren auf der Berlinale erhalten habe und an den sie sich wohl gerne erinnert habe, weniger auf "meinen Strauß Chrysantemen von der Tankstelle".

In diesem Jahr sei eine "große Vielfalt an Formen und Genres vertreten, die unter dem groben Oberthema 'Das Recht auf Glück' stehen", erläuterte der Berlinale-Chef. Es seien insgesamt diesmal "enorm viele französische Filme" im Programm, davon vier im Wettbewerb, wobei zwei aber "out of competition" gezeigt würden. "Frankreich ist am Puls der Zeit, sie erzählen Geschichten mit Leichtigkeit." Stichwort "Puls der Zeit": Viele Filme drehen sich in diesem Jahr um die Themen Flucht und Vertreibung.

Insgesamt zeigen die Filmfestspiele vom 11. bis 21. Februar 434 Streifen in 981 Vorführungen und 168 Pressevorführungen. Insgesamt sind über 7000 Werke eingereicht worden. Die Kosten der Berlinale belaufen sich auf rund 23 Millionen Euro, die von Sponsoren und von der Bundesregierung getragen werden. Gleich am ersten Abend wird Kameramann Michael Ballhaus mit einem Ehrenbären ausgezeichnet.

Die Berlinale-Kamera erhalten der US-Schauspieler Tim Robbins, dessen "Dead Man Walking" sich zum 20. Mal jährt und den die Berlinale zeigt, die Münchener Kinobetreiberin Marlies Kirchner und der New Yorker Filmproduzent Ben Barenholtz.

Eine Premiere wird es im Friedrichstadtpalast geben, wo erstmals ein Film per Laser projiziert wird. Außerdem wird das Festival der verstorbenen David Bowie, Alan Rickman, Jacques Rivette und Ettore Scola gedenken.


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