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The Revenant mit Regisseur Alejandro Inarritu,...v.l.)
The Revenant mit Regisseur Alejandro Inarritu, Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Kameramann Emanuel Lubezki (v.l.)
© 20th Century Fox

"The Revenant" gewinnt Kamera-Preis

"Oscar"-Gewinner Emmanuel Lubezki ausgezeichnet

Es sieht ganz so aus, als sollte Emmanuel Lubezki am 28. Februar den Hattrick schaffen: Nach seinen Academy Awards-Siegen mit "Gravity" 2014 und "Birdman" im letzten Jahr stehen die Zeichen auf einen erneuten "Oscar"-Gewinn für den Mexikaner. Nachdem er am Sonntagabend den Britischen Filmpreis für seine außerordentliche Kameraführung bei "The Revenant" erhalten hatte, zeichneten ihn parallel seine Kollegen bei den 30. American Society of Cinematographers Awards in Los Angeles aus. Damit hat Lubezki den ASC Award zum fünften Mal erhalten: Er siegte bereits für "Children of Men", "The Tree of Life", "Gravity" und "Birdman".

"Es ist eine unglaubliche Erfahrung gewesen", erklärte der 51-Jährige über die Dreharbeiten zu "The Revenant", bei denen Regisseur Alejandro Inarritu nur mit einem bestimmten Tageslicht drehen wollte und damit alle zur Verzweiflung trieb. "Das Wichtigste war Alejandro - seine Leidenschaft, seine unglaubliche Energie. Das werde ich von diesem Film am meisten in Erinnerung behalten. Ein großer Teil dieses Preises gebührt ihm, weil er mich auf diese unglaubliche Reise mitgenommen hat und weil er ein großer Lehrmeister und Freund ist."

In den bisherigen 29 Jahren, in denen die Kameraleute-Vereinigung ihre Jahresbesten ausgezeichnet hat, konnten nur zwölf davon auch den "Oscar" gewinnen. Nichtsdestotroz gilt Emmanuel als hoher Favorit auf den Goldjungen.

In der zweiten "Spotlight"-Kategorie, mit der die Gilde kleinere Independent-Produktionen ins Rampenlicht stellen möchte, gab es gleich zwei Sieger: Adam Arkapaw gewann für das britische Drama "Macbeth" und Mátyás Erdély für das ungarische Drama "Saul fia". Erdély plädierte dafür, auf Zelluloid statt digital zu drehen: "Wir haben unseren Film photochemisch gedreht, weil wir glauben, dass es die eindringlichste Seherfahrung bietet, die ein Zuschauer haben kann. Kameraleute, es ist unsere Verantwortung, Zelluloid als Alternative am Leben zu erhalten - nicht nur für uns, sondern für zukünftige Generationen."

John Toll, bekannt für Filme wie "Jupiter Ascending", "Iron Man 3", "Cloud Atlas" und "Braveheart", wurde mit dem Preis für sein Lebenswerk geehrt.


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