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God's Not Dead 2
God's Not Dead 2
© Pure Flix

Filmstarts USA: Gott kein Gegner für Batman und Superman

Neustarts keine Gefahr für den Überflieger

An dieser Wette verdient kein Wettbüro etwas: "Batman vs. Superman: Dawn of Justice" wird auch an seinem zweiten Wochenende an der Spitze der US-Kinocharts stehen. Zum Einen deshalb, weil (Es ist ein Fehler aufgetreten) kein noch so großer Zuschauerrückgang den Streifen unter 50 Millionen Dollar sinken lassen wird. Zum Anderen weil von den beiden No Name-Neustarts nichts zu erwarten ist. Niemand sollte zum Beispiel erwarten, dass "God's Not Dead 2" und "Meet the Blacks" in Deutschland in die Kinos kommen werden.

"God's Not Dead 2" ist ein weiteres Drama, das sich vornehmlich an die christlichen Bevölkerungsteile wendet. In den letzten Wochen waren mit "Risen" ("Auferstanden"), "The Young Messiah" und "Miracles from Heaven" ("Himmelskind") ohne Pause solche Streifen in den US-Kinos, mit unterschiedlichem Erfolg.

Der Unterschied bei "God's Not Dead 2" ist natürlich, dass es sich um eine Fortsetzung handelt (zumindest im Titel) zu einem Original, das einen guten Klang hat, denn trotz mieser Kritiken und einem lauen Start mit 9 Millionen Dollar konnte das Drama 2014 erstaunliche 60 Millionen Dollar erlösen - dabei hatte es nur einen Nischenstart in 780 Kinos erlebt. Jetzt wollen Pure Flix wesentlich höher heraus und starten das 5 Millionen Dollar teure Werk mit satten 2300 Kopien.

Wie beim ersten Teil hat Harold Cronk Regie geführt, wieder geht es um die Auseinandersetzung an einer Universität um den Glauben, diesmal mit Melissa Joan Hart in der Hauptrolle. Dass er einen guten Film drehen kann, muss Cronk noch beweisen. Es sieht nicht so aus, als ob er mit seinem sechsten Film etwas Sehenswertes produziert hat. Die Kritiker durften "God's Not Dead 2" jedenfalls vorab noch nicht sehen, was eigentlich immer ein Alarmsignal ist. Analysten rechnen mit 13 Millionen Dollar, was sogar für das Treppchen reichen könnte. Noch besteht allerdings die Konkurrenz durch "Miracles from Heaven", für den TriStar Pictures an dessen dritten Wochenende die Zahl der Spielorte sogar noch erhöht.

Definitiv keine große Rolle wird "Meet the Blacks" spielen, der von Freestyle Releasing auf gerade mal 1011 Leinwände gebracht wird. Regisseur und Drehbuchautor Deon Taylor ("Supremacy") wendet sich mit seiner Komödie an die afro-amerikanische Bevölkerungsgruppe. Der Streifen persifliert den Thriller "The Purge" und bietet Mike Epps in der Hauptrolle auf, der unter anderem in zwei der drei "Hangover"-Filme eine Nebenrolle übernommen hatte. Im günstigsten Fall spielt der Streifen 4 Millionen Dollar ein.



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