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Jackie Chan froh über gutes China-Geschäft von "Warcraft"

"Demnächst Chinesisch statt Englisch lernen"

Dass das Auslandsgeschäft ein immer wichtigerer Faktor für Hollywood wird und das Augenmerk der Studiomanager insbesondere China gilt, ist seit Jahren bekannt. Bereits für das kommende Jahr erwarten Branchenkenner, dass die chinesischen Kinos erstmals einen höheren Umsatz als die amerikanischen verzeichnen werden.

Doch das Eine ist die Theorie, das andere die Praxis, die bei Eintreten dann doch Erstaunen verursacht. Als am letzten Wochenende "Warcraft" in China in fünf Tagen umgerechnet 156 Millionen Dollar einspielte, während am Premierenwochenende auf dem Heimatmarkt nur 24 Millionen Dollar für die Universal Pictures-Produktion zusammen kamen, wurde die neue Marktmacht des Reichs der Mitte augenfällig wie selten. Kann man den Fantasy-Film wirklich als Flop abtun, wenn er nur in den USA schwächelt, aber im Rest der Welt schon 285 Millionen Dollar eingebracht und zum Beispiel in Deutschland den Hattrick an der Tabellenspitze der Kinocharts geschafft hat?

Jackie Chan jedenfalls freut sich über diese seismische Verschiebung der Box Office-Gewichte, wie der Darsteller auf dem Shanghai International Film Festival erklärt hat. "Der Erfolg von 'Warcraft' in China ängstigt die Amerikaner. Wenn wir einen Streifen drehen können, der 1,5 Milliarden Dollar einspielt, dann würden Filmstudenten der ganzen Welt Chinesisch lernen, statt dass wir Englisch lernen müssen."

Von den 1,5 Milliarden Dollar sind die Chinesen zwar noch weit entfernt, aber der Mega-Erfolg des Fantasy-Films "Mei ren yu" von Stephen Chow im vergangenen Winter hat bereits mit seinen 528 Millionen Dollar eine Schallmauer durchbrochen und aufhorchen lassen.


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