Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
DC Extended Universe
DC Extended Universe
© DC Entertainment

Time Warner-Chef: DC-Verfilmungen haben "noch Luft nach oben"

Es bleibt bei der DC-Jahresplanung bis 2020

Die Kritiken sind mies gewesen, die Einspielergebnisse prächtig. So hat Jeffrey Bewkes, der Vorsitzende von Time Warner, laut "Variety" gestern eine selbstbewusste, aber realistische Bilanz des DC Extended Universe gezogen, das die Firmentochter Warner Brothers in diesem Jahr mit "Batman v Superman: Dawn of Justice" und "Suicide Squad" erfolgreich auf das Gleis gesetzt hat.

"Es ist noch etwas Luft nach oben", gab Bewkes bei einer Podiumsdiskussion auf der Communacopia-Investorenkonferenz bei Goldman Sachs in New York City bezüglich der Qualität der Comic-Verfilmungen zu. "Die DC Comic-Charaktere haben ein wenig mehr Leichtigkeit, als man vielleicht in diesen Filmen hat sehen können, und darüber denken wir nach." Das Filmstudio habe Geoff Johns, den Vorsitzenden von DC Comics, und den Produzenten Jon Berg ("Elf") engagiert, um bei den kommenden DC-Produktionen das Ruder fest in die Hand zu nehmen.

Bezüglich der Jahresplanung bis 2020, die unter anderem für das kommende Jahr "Wonder Woman" und "Justice League" vorsieht, gebe es keine Änderungspläne. "Die Strategie der bisherigen DC-Veröffentlichungen hat funktioniert", so der Manager. "Die Ausführung war so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir können auf der kreativen Seite etwas besser werden, aber mit unseren Plänen liegen wir genau auf Kurs oder besser, wie die guten Umsätze von 'Suicide Squad' zeigen. Das Hauptziel war es, DC zu etablieren und die Fans wieder dafür zu bgeistern. Das Reboot von Batman mit Ben Affleck war ein großer Erfolg. Auch Gal Gadot's Debut als Wonder Woman ist von den Fans positiv aufgenommen worden."

Bewkes' Einschätzung, dass bei den DC-Werken aus dem Hause Warner "kreativ noch Luft nach oben" sei, ist von Spöttern im Netz bereits als "Untertreibung des Jahres" bezeichnet worden. Die nackten Zahlen hat der Time Warner-Vorsitzende indes tatsächlich auf seiner Seite: "Batman v Superman: Dawn of Justice" hat weltweit 873 Millionen Dollar eingespielt und ist damit aktuell der fünfterfolgreichste Streifen das Jahres; "Suicide Squad" ist Achter mit 720 Millionen Dollar Umsatz.


Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.