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Almost Christmas
Almost Christmas
© Universal Pictures

US-Filmstarts: In den Kinos ist es schon "Almost Christmas"

Gepriesener Sci-Fi "Arrival" kommt an

Letzte Woche läuteten "Petterson und Findus - Das schönste Weihnachten überhaupt" die festliche Zeit in den deutschen Kinos ein, heute ist es dann auch in den USA so weit: Die cineastische Weihnachtszeit wird mit der obligatorischen Ensemble-Komödie gestartet.

Universal Pictures bestücken 2376 Leinwände mit "Almost Christmas", bei dem Danny Glover der bekannteste Name auf dem Plakat ist. Regisseur und Drehbuchautor David E. Talbert ("Liebe im Gepräck") standen 17 Millionen zur Verfügung. Die Kritiken sind gemischt, das Positivste, was die Rezensenten zu vermelden haben, ist, dass die Komödie wenigstens nicht so schlimm geraten ist wie andere Weihnachtsstreifen, zum Beispiel die letztjährige Vollkatastrophe "Love the Coopers". Es scheint nur wenig Interesse an der frühzeitigen Bescherung zu bestehen, die laut Analysten nur mit 12 Millionen Dollar rechnen darf, was nicht zum Platz auf dem Top Ten-Treppchen reichen dürfte.

Hoffnungen auf einen solchen darf sich der mit wesentlich mehr Spannung erwartete "Arrival" machen. Der Science Fiction-Film verzeichnet gute Kartenvorverkäufe, hat seit seinen Einsätzen auf diversen Filmfestivals großes Momentum aufbauen können und erhält durch die Bank hymnische Besprechungen. Die Geschichte einer Linguistin (Amy Adams), die vom Militär beauftragt wird, mit einer außerirdischen Lebensform zu kommunizieren, hat der kanadische Regisseur Denis Villeneuve ("Sicario") für Zuschauer, die beim Zusehen auch ihren Kopf gebrauchen wollen, inszeniert. Paramount Pictures starten ihre Produktion in 2317 Spielstätten, und Branchenkenner spekulieren auf einen 25 Millionen Dollar starken Start für das 47 Millionen Dollar teure Werk.

Und schließlich setzt Luc Besson's EuropaCorp mit "Shut In" einen Horrorfilm auf 2058 Spielpläne. Die französische Produktion, die in Kanada auf Englisch mit internationaler Besetzung und Naomi Watts in der Hauptrolle gedreht worden ist, wurde vorab der Presse nicht gezeigt und fliegt sehr tief unter dem Radar der Publikumswahrnehmung. Wie hoch das Budget für den vom britischen Filmemacher Farren Blackburn, der bislang hauptsächlich für das Fernsehen gearbeitet hat, geleiteten Streifen war, ist nicht bekannt. Bei vorausgesagten 3 Millionen Dollar Umsatz muss "Shut In" darum bangen, nicht aus den Top Ten ausgeschlossen zu werden.

An der Spitze kann sich derweil Tabellenführer "Doctor Strange" auf eine unangefochtene Titelverteidigung einstellen. Für die Marvel-Verfilmung werden für deren zweites Wochenende 40 Millionen Dollar kalkuliert.

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