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Urlaubsreif -  KYLE RED SILVERSTEIN als Tyler,...Eddy
Urlaubsreif - KYLE RED SILVERSTEIN als Tyler, BRAXTON BECKHAM als Brendan, DREW BARRYMORE als Lauren, ALYVIA ALYN LIND als Lou, EMMA FUHRMANN als Espn, ADAM SANDLER als Jim, JESSICA LOWE als Ginger und KEVIN NEALON als Eddy
© Warner Bros.

TV-Tips für Samstag (12.11.): Adam Sandler's Familienurlaub

Sat1 zeigt "Urlaubsreif"

Spielfilm-technisch ist der Samstagabend richtig schwach. Nur ein Film ist empfehlenswert, der aber auch nicht gerade die Krone der Kinokunst darstellt: Sat1 zeigt die Komödie "Urlaubsreif" mit Drew Barrymore und Adam Sandler im Hauptprogramm.

"Urlaubsreif", Sat1, 20:15 Uhr
Nach einem katastrophal verlaufenen Blind Date treffen sich eine allein erziehende Mutter (Drew Barrymore) und ein allein erziehender Vater (Adam Sandler) in einem Ferienort in Südafrika wieder, wo ihre gegenseitige Zuneigung wächst, von der ihre Kinder profitieren.

In der Industrie als "Adam Sandler's Family Vacation" verspottet, ist diese Komödie von 2014 der Beweis, dass aller guten Dinge nicht immer drei sind. Aus dem Trio der Werke, in denen Sandler und Drew Barrymore zusammen spielen, ist "Blended" ("Gemischt", so der Originaltitel) nach "The Wedding Singer" und "50 First Dates" der schwächste. Der Filmtitel spielt auf die Patchwork-Familiensituation in der Handlung an.

Sandler-Intimus Frank Coraci, der hier zum vierten Mal den Akteur anleitete, setzte die 40 Millionen Dollar teure Warner Brothers-Produktion im südafrikanischen Sun City und im US-Bundesstaat Georgia in Szene, wobei viele Mitglieder von Adam's Familie mitwirkten, so seine Frau, seine beiden Töchter und seine Mutter.

Der Streifen taumelt zwischen harmloser Slapstick und Schmalz, ohne eine Linie zu finden und produziert hauptsächlich Langeweile. Immerhin verzichtet er auf Toilettenhumor, dem sich so viele - gerade auch Sandler's - Komödien verschrieben haben, und strahlt einen warmen, süßen Charme mit zwei sympathischen Hauptdarstellern aus, die noch immer die Funken fliegen lassen können.

Die Kritiker verrissen den Film in der Luft, und in den USA floppte die Produktion. Bei den Zuschauern kam der Spaß besser an, und international lief er erfolgreicher, so dass am Ende mit 120 Millionen Dollar weltweit wenigstens noch die Schwarze Null für Warner Brothers stand. Bei den Goldenen Himbeeren wurden Barrymore, Sandler und Nebendarsteller Shaquille O'Neal als "Schlechteste Schauspieler" nominiert.

Kritiker Gary Goldstein befand in der "Los Angeles Times": "Eine lustige und größtenteils unterhaltsame Klamotte. Der Trick: Erwartungen runterschrauben."

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