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Fifty Shades Darker Poster
Fifty Shades Darker Poster
© Universal Pictures

Deutsche Filmstarts: "Fifty Shades" - ein bisschen pervers reicht nicht

"Lego"-Klötze kehren zurück

Zwei Fortsetzungen zu sehr erfolgreichen Filmen kommen diese Woche in die deutschen Kinos, und viel verändert hat sich nicht: "Fifty Shades of Grey" sollte man und frau sich weiterhin sparen, während die LEGO-Klötze auch in ihrem "Batman"-Spin off wieder für großen Familienspaß sorgen.

"Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe"

Drama
USA
117 Minuten
FSK 16

US-Drama und Fortsetzung der 2015 mit "Fifty Shades of Grey" begonnenen Geschichte um die Sado-Maso-Romanze des Milliardärs Christian Grey (Jamie Dornan) und Anastasia Steele (Dakota Johnson). Nach dem Mega-Erfolg des ersten Teils bringen Universal Pictures genau zwei Jahre später nun die Forterzählung in die Kinos, die auf dem Roman "Fifty Shades Darker" der britischen Autorin E.L. James aus dem Jahr 2012 basiert. James Foley ("Glengarry Glen Ross"), der zuletzt im Fernsehen einige Folgen von "House of Cards" inszenierte, hat sich diesen Tort angetan, dem es weiterhin und noch mehr als wohl im bereits schwachen ersten Part an allem fehlt: Chemie zwischen den Hauptdarstellern, Feuer und erzählender Spannung. Dieser lasche Streifen möchte gerne ein bisschen pervers sein, aber wie ein bisschen schwanger geht das halt nicht. Laut den Kritikern wird hier nur das Publikum bestraft. Aua, das tut weh! Unser Kritiker Björn Schneider hat es schon überstanden: "Alles bleibt oberflächlich und glattgebügelt, den Figuren fehlt es mehr denn je an Tiefe und Glaubwürdigkeit. Hinzu kommen die belang- und harmlosen Sexszenen."

Unsere Empfehlung: Spart Euch das Geld!

"The Lego Batman Movie"
Animation
USA
104 Minuten
FSK 6

US-Animationsfilm und Ableger des erfolgreichen "The Lego Movie" von 2014. Die Klötzchenpüppchen spielen nun die Batman-Saga nach, wobei mit den Sprechern David Nathan für Bruce Wayne und Jürgen Thormann für seinen Butler Alfred die Synchronstimmen der "Batman"-Darsteller Christian Bale und Michael Caine gewonnen werden konnten. Regisseur Chris McKay hat bislang überwiegend für das Fernsehen gearbeitet, so in der Animationsserie "Robot Chicken". Das scheint für den Künstler Vorbereitung genug gewesen zu sein, denn sein Werk kann sich absolut mit dem ersten Lego-Film messen, der die Qualitätslatte schon sehr hoch gelegt hatte. Die Rezensenten und ersten Zuschauer sind begeistert von dem extrem witzigen, wunderschön animierten und familienfreundlichen Durcheinander. Unserem Rezensenten Björn Schneider hat es ebenfalls sehr gut gefallen: "Ungemein kreativer, großartig unterhaltender Action-Animationsspaß mit unzähligen Verweisen auf den reichhaltigen Batman-Kosmos und vielen Reminiszenzen an Popkultur-Phänomene."

Unsere Empfehlung: Reingehen!

"The Girl with All the Gifts"
Horror
Großbritannien
111 Minuten
FSK 16

Britische Mischung aus Zombiefilm und Drama über ein Mädchen (Sennia Nanua), das als einziger Mensch gegen eine Art Zombie-Virus immun ist. Damit wird sie zum Hoffnungsträger von Wissenschaftlern (darunter Glenn Close), die an einem Impfstoff gegen die Epidemie arbeiten. Der schottische Regisseur Colm McCarthy verleiht der Adaption des gleichnamigen Romans von Mike Carey - der sein eigenes Buch in ein Drehbuch übertragen hat - aus dem Jahr 2014 ein erdiges Aussehen, das an "28 Days Later" erinnert. Die spannende und faszinierende Universum-Produktion hat sehr gute Kritiken erhalten und ist für einen Britischen Filmpreis für die Debutproduzentin Camille Gatin und den Debutdrehbuchautoren Carey nominiert. Die Zuschauer haben bislang reservierter reagiert, während unser Kollege Falk Straub im Pro-Lager residiert: "Das Werk erfindet den Zombiefilm zwar nicht neu, rückt aber einen Aspekt in den Mittelpunkt, den die meisten Vertreter dieses Subgenres völlig vernachlässigen: Den Untoten als denkendes Wesen."

"Der Eid"
Thriller
Island
103 Minuten
FSK 16

Isländischer Thriller über einen erfolgreichen Arzt (Baltasar Kormákur), der sich aus Sorge um seine 18-jährige Tochter (Hera Hilmar) mit deren zwielichtigem Freund (Gísli Örn Garðarsson) anlegt – was zu einer ungeahnten Eskalation führt. Nach acht Jahren und einigen Hollywood-Filmen wie "Everest" ist der isländische Regisseur Baltasar Kormákur wieder in seine Heimat zurück gekehrt und erzählt in der Alamode-Produktion "Eiðurinn" (so der Originaltitel) spannend und mit bedrohlicher Atmosphäre. Unser Kritiker Christopher Diekhaus hat einen "bedrückenden, moralisch ambivalenten Film mit stimmungsvollen Impressionen und kleineren Drehbuchunebenheiten" gesehen.

"Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste"

Komödie
Frankreich
102 Minuten
FSK 0

Französische Komödie über die höchst unterschiedlichen Bewohner eines noblen Pariser Apartmenthauses, die angesichts einer Kältewelle verpflichtet werden, Bedürftige und Obdachlose in ihren geräumigen Wohnungen aufzunehmen. Daraus entstehen einige Turbulenzen. Regisseurin und Drehbuchautorin Alexandra Leclère ("Zwei ungleiche Schwestern") hat hier nach Schema F eine Farce über das Aufeinanderprallen der Kulturen gedreht. Die Universum-Produktion lief zwar im Nachbarland mit rund 1 Million Zuschauer erfolgreich, wurde aber weder von Kritikern noch Zuschauern gemocht, auch nicht von unserem Rezensenten Carsten Moll: "Der Rhythmus der Geschichte verliert sich leider in Hektik, die Moral bleibt flach und vorhersehbar. Lediglich die Hauptdarstellerin Karin Viard sorgt für einige gelungene Momente."

Unsere Empfehlung: Spart Euch das Geld!

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