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Zurück in die Zukunft II mit Michael J. Fox und...Lloyd
Zurück in die Zukunft II mit Michael J. Fox und Christopher Lloyd
© Universal Pictures

TV-Tipp für Freitag (10.3.): Michael J. Fox als Pendler zwischen den Zeiten

RTL2 zeigt "Zurück in die Zukunft II"

"Zurück in die Zukunft II", RTL2, 20:15 Uhr
Nachdem er in die Zukunft des Jahres 2015 gereist ist, muss Marty McFly (Michael J. Fox) ein weiteres Mal ins Jahr 1955 reisen, um Biff Tannen (Thomas Wilson) daran zu hindern, die Zeitabläufe zu beeinflussen, die seine Gegenwart des Jahres 1985 katastrophal verändert haben.

Regisseur Robert Zemeckis ("Forrest Gump") hat zugegeben, dass eine Fortsetzung zu "Back to the Future" nicht geplant war. Aber der Mega-Erfolg des umsatzstärksten Films des Jahres 1985 brachte die Filmemacher dazu, einen zweiten Teil anzuschieben, der allerdings nicht sofort folgte. Die Arbeit am Drehbuch sowie der Bau der Kulissen einer Stadt in der Zukunft des Jahres 2015 benötigten ihre Zeit; dazu war Zemeckis noch mit seiner Inszenierung des aufwenigen "Who Framed Roger Rabbit" befasst.

Anfang 1989 begannen schließlich die Dreharbeiten, und aus Kostengründen wurde ein dritter Teil gleich parallel und im Anschluss gedreht, aus dem Szenen dann als "Teaser Trailer" an den Schluss dieses zweiten Parts angefügt wurden. Clever oder ganz schön dreist, je nach Betrachtungsweise.

Während die Hauptdarsteller Michael J. Fox und Christopher Lloyd wieder dabei waren, wurde Crispin Glover, der im ersten Teil Marty McFly's Vater gemimt hatte, durch Jeffrey Weissman ersetzt, welcher per Maske Glover so ähnlich wie möglich geschminkt wurde, dann aber kaum gezeigt wurde. Crispin hatte zu hohe Gagenforderungen gestellt. Später verklagte er Universal Pictures erfolgreich, weil sie keine Erlaubnis gehabt hätten, sein Ebenbild zu verwenden. Diese gerichtliche Auseinandersetzung führte zur Einführung bestimmter Klauseln in den Arbeitsverträgen von Schauspielern, die untersagen, dass gegen den Willen eines Darstellers sein Bild verwendet beziehungsweise nachgeahmt werden darf.

Technisch machte die 40 Millionen Dollar teure Produktion einen weiteren Sprung nach vorne, was das digitale Bearbeiten von Bildern betraf. Industrial Light & Magic bearbeiteten erstmals einige Bilder digital und nutzten auch zum ersten Mal die VistaGlide-Kamera, die es ermöglichte, Schauspieler mehrfach ins Bild zu kopieren und dabei die Kamera beweglich zu halten, was bis dahin nicht möglich gewesen war. Die Spezialeffekte wurden sowohl für den Academy Award als auch für den Britischen Filmpreis nominiert.

Die verblüffenden Tricks und die liebenvollen Details - in der Rückschau kann man heute gut erkennen, welche Zukunftstrends die Filmemacher korrekt vorausgesehen haben (zum Beispiel Smartphones und Flachbildschirme) und welche nicht eingetreten sind (fliegende Autos und selbstschnürende Schuhe) - machen die Komödie wie den Vorgänger zu einem vergnüglichen Spaß. Dieser wird allerdings durch die überladenen Intrigen der zu vollgestopften Handlung getrübt, was die Fortsetzung wesentlich unrunder laufen lässt.

Die Kritiken zu "Back in the Future II" waren nur gemischt; wesentlich besser kam er bei den Zuschauern an, die sich dann ein halbes Jahr später wiederum für den von den Rezensenten gelobten dritten Teil weniger erwärmen wollten. Mit weltweit 331 Millionen Dollar wurde die Fortsetzung wieder ein Riesenerfolg und zum drittumsatzstärksten Werk des Jahres 1989 hinter "Indiana Jones and the Last Crusade" und "Batman". Allerdings reichte das Einspiel nicht an das des Originals heran, der vier Jahre zuvor für 381 Millionen Dollar gut gewesen war.

Eine britische Zuschauerin schreibt: "Das ist einer der unerbittlichsten Filme, die ich je gesehen habe. Die Spielzeit von rund 100 Minuten fühlt sich nur wie ein Bruchteil an. Der Streifen legt sofort los wie die Feuerwehr und legt fast keine Pausen ein. Ich liebe diese wilde und schnelle Achterbahnfahrt."



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