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Josh Gad und Luke Evans in Die Schöne und das Biest
Josh Gad und Luke Evans in Die Schöne und das Biest
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Malaysia zeigt "Schöne und das Biest" nun doch

Höhere Altersfreigabe wegen schwuler Figur

Walt Disney Studios sind offensichtlich schon weiter, wenn es um die Annäherung an die Lebenswirklichkeit geht als so manche Staaten. Erstmals hat das Haus mit der Maus in "Die Schöne und das Biest" mit dem von Josh Gad gespielten LeFou einen offen homosexuellen Charakter auf die Leinwand gebracht, da verweigerten Länder wie Malaysia und Russland dem Musical die Freigabe. Eben wegen des schwulen LeFous.

Malaysias Zensurbehörde wollte das Emma Watson-Werk nur auf die Leinwände lassen, wenn Disney eine um vier Minuten gekürzte Fassung vorlegte, in der ein ganzes Lied von LeFou, in dem er von seinem angebetenen Gaston (Luke Evans) schwärmt, und weitere Momente der Anspielung der Liebe von Mann zu Mann geschnitten worden wären. Das Filmstudio weigerte sich und bat an, den Premierentermin zu verschieben, damit die Zensurbehörde Zeit habe, es sich anders zu überlegen.

Und genau das ist jetzt geschehen. Das ohrenbetäubende Klingeln der Registrierkassen weltweit in den vergangenen Tagen - nach nicht mal einer Woche hat "Beauty and the Beast" weltweit bereits über 400 Millionen Dollar eingebracht - hat die Malaysier wohl wie die Russen nachdenklich werden lassen, ob die heimische Kinolandschaft sich solch ein Geschäft entgehen lassen sollte. Russland wie Malaysia geben den Streifen ungeschnitten frei, allerdings mit höherer Altersfreigabe: In Russland ab 16 Jahren und in Malaysia ab 13 Jahren. Dort läuft er nun am 30. März an.



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