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Alien: Covenant
Alien: Covenant
© 20th Century Fox

Deutsche Filmstarts: Ridley Scott schwört wieder auf sein "Alien"

Annette Bening führt die "Jahrhundertfrauen"

Ein sehr schmales Angebot in dieser Kinowoche: Wer keinen Horrorfilm wie "Alien: Covenant" mag, der hat nur noch die Wahl zwischen dem Familiendrama "Jahrhundertfrauen" mit Annette Bening oder dem französischen Thriller "Nocturama". Was ist sehenswert? Und wo sollte man sein Portemonnaie besser stecken lassen?

"Alien: Covenant"
Horror
USA
122 Minuten
FSK 16

US-Horrorfilm über die Crew eines Kolonisationsraumschiffs, die auf einem fremden Planeten gefährlichen Wesen begegnet - so dass bald ein Kampf ums Überleben beginnt. Fünf Jahre nach "Prometheus" spinnt der englische Regisseur Ridley Scott die Prequel-Legende seines "Alien" mit einem Ensemble rund um Michael Fassbender weiter. Kritiker und Publikum sind sich einig: Originell ist der neuerliche 20th Century Fox-Monsteraufguss nicht, eröffnet der Saga auch keine neuen Richtungen - ist aber mega-spannend sowie überzeugend gespielt und in Szene gesetzt.

"Jahrhunderfrauen"
Drama
USA
118 Minuten
FSK 0

US-Drama, das in den siebziger Jahren spielt. Ein Teenager (Lucas Jade Zumann), der mit seiner allein erziehenden Mutter (Annette Bening) in einem großen Haus lebt, bildet mit den Untermietern - einem alternden Hippie (Billy Crudup) und einer jungen Fotokünstlerin (Greta Gerwig) - eine Art Patchwork-Familie. Sechs Jahre nach seinem letzten Film "Beginners" überzeugt Regisseur und Drehbuchautor Mike Mills mit dieser anrührenden und überzeugenden Splendid-Produktion. Die Kritiken für "20th Century Women" sind hervorragend, die Zuschauer zufrieden, und unsere Kritikerin Bianka Piringer mit Einschränkungen ebenfalls: "Annette Bening, Elle Fanning und Greta Gerwig tragen viel dazu bei, dass die Geschichte trotz einiger Längen und einem Hang zur Redseligkeit auch beschwingte Unterhaltung mit Substanz bietet."

Unsere Empfehlung: Reingehen!

"Nocturama"
Thriller
Frankreich
130 Minuten
FSK o.A.

Französischer Thriller von Regisseur und Drehbuchautor Bertrand Bonello ("Haus der Sünde") über eine Gruppe Jugendlicher, die in Paris aus Langeweile und Frustration Bombenanschläge begeht. Mit dieser Real Fiction-Produktion erwischte Bonello seine terrorgeschüttelten Landsleute im vergangenen Jahr auf dem falschen Fuß. Nur wenige wollten den Streifen sehen; diejenigen, die es taten, lehnten den Film mehrheitlich ab. Die Kritiken waren gewogener, so auch bei unserem Rezensenten Falk Straub: "Eine versierte Mischung aus Thriller und Drama über eine Serie von Terroranschlägen in Paris. All die Leerstellen, die Bertrand Bonello ganz bewusst lässt, machen seinen Film erst zu einem packenden, bedrückenden Erlebnis."

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