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Iron Man 2 mit Mickey Rourke
Iron Man 2 mit Mickey Rourke
© 2009 Concorde Filmverleih GmbH

TV-Tipp für Donnerstag (15.6.): Mickey Rourke schwingt die Peitsche

Vox zeigt "Iron Man 2"

"Iron Man 2", Vox, 20:15 Uhr
Tony Stark (Robert Downey Jr.), nun aller Welt als Iron Man bekannt, muss gegen seine angeschlagene Gesundheit und einen rachedurstigen Mann (Mickey Rourke), der an das Vermächtnis von Stark's Vater gebunden ist, ankämpfen.

Von dem Riesenerfolg von "Iron Man", der 2008 weltweit 585 Millionen Dollar eingebracht hatte, waren Marvel Studios und Paramount Pictures angenehm überrascht worden. Es war schwer einzuschätzen gewesen, wie ein Superheldenfilm mit einem ungewöhnlich besetzten Schauspieler wie Robert Downey Jr. und einem noch ungewöhnlicher besetzten Regiestühlchen mit Jon Favreau, der damals am bekanntesten für die Komödie "Der Weihnachtself" war, ankommen würde. Nachdem sich schnell heraus stellte, wie gut diese Kombination passte, kündigten Marvel keine zwei Monate nach der Premiere von "Iron Man" an, dass es eine Fortsetzung geben würde und engagierten Justin Theroux, der bis dahin nur das Skript zur Downey Jr.-Komödie "Tropic Thunder" verfasst hatte.

Favreau und Theroux bemühten sich, der Falle vieler Fortsetzungen zu entgehen, und die Zahl der Handlungsstränge und Gegenspieler nicht zu sehr zu erhöhen. Man komprimierte die Schurken aus den Comic-Vorlagen auf zwei, die von Mickey Rourke und Sam Rockwell verkörpert werden. Mit Downey Jr. und Gwyneth Paltrow kehrten die Hauptdarsteller des ersten Teils zurück, nicht aber Terrence Howard, mit dem sich Marvel nicht auf die Gage einigen konnten. Statt seiner übernahm Don Cheadle den Part. Mit Scarlett Johansson als Black Widow führte man eine Figur aus dem Marvel Cinematic Universe ein, als dessen Teil "Iron Man 2" die Verbindungen zwischen den verschiedenen Marvel Comic-Verfilmungen fortschrieb und so eine Werbekampagne innerhalb des Films für andere Marvel-Produktionen begann. Am Schluss von "Iron Man 2" weist eine Szene dann bereits auf "Thor" hin.

Im Gegensatz zum Vorgänger arbeitete Favreau hier fast ausschließlich mit computergenerierten Spezialeffekten, an denen elf Spezialeffekte-Studios arbeiteten. Deren Visuelle Effekte wurden mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Bis auf einige verbindende Aufnahmen, welche der Zweite Stab unter anderem in Monaco aufnahm, verließ die Produktion Kalifornien nicht. Die Rennstrecke in Monaco entstand beispielsweise in einer Kombination aus Kulissen und Greenscreen-Computerbildern auf einem Studiogelände südöstlich von Los Angeles. Mit Produktionskosten von 200 Millionen Dollar wurde die Produktion ausnehmend teuer - der erste Part war zwei Jahre zuvor noch 60 Millionen Dollar günstiger gekommen.

An die Frische des Originals kommt dieser Fantasy-Film - naturgemäß - nicht heran, aber als Werk aus eigenem Recht wartet es mit guten Darstellern und einer mit Action vollgepackten Handlung auf, das bei den Kritikern und beim Publikum 2010 gut ankam. Weltweit wurden Karten im Wert von 624 Millionen Dollar verkauft, was wiederum grünes Licht für eine weitere "Iron Man"-Fortsetzung nach sich zog, die dann drei Jahre später noch erfolgreicher laufen sollte.

Kritiker Michael Smith schreibt in "Tulsa World": "Mehr Charaktere, mehr Zeug, das in die Luft gesprengt wird, mehr von allem. Das ist die bekannte Beschaffenheit von Fortsetzungen und kann zugleich gut und schlecht sein. Hier macht es weiterhin großen Spaß."



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