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Before Midnight - Worin besteht ihre Liebe? An der...ehung
Before Midnight - Worin besteht ihre Liebe? An der Küste Griechenlands verhandeln Celine (Julie Delpy) und Jesse (Ethan Hawke) ihre Beziehung
© Prokino

TV-Tipp für Mittwoch (28.6.): Celine und Jesse in der Midnight Crisis

Arte zeigt "Before Midnight"

"Before Midnight", Arte, 20:15 Uhr
Fast 20 Jahre sind seit ihrer schicksalhaften Begegnung im Zug nach Wien vergangen. Nun sind Celine (Julie Delpy) und Jesse (Ethan Hawke) ein Paar mit zwei Kindern in Griechenland und wieder viel Gesprächsstoff über ihr Leben und ihre Liebe.

Wenn nach den besten Trilogien der Filmgeschichte gefragt wird, fallen Zuschauern schnell "The Godfather" ("Der Pate"), "The Lord of the Rings", "Star Wars" oder "Toy Story" ein. Aber in Sachen Qualität kann das "Before..."-Trio sicherlich mitsprechen. Alle drei Teile - der in Wien spielende "Before Sunrise" von 1995, der in Paris spielende "Before Sunset" von 2004 und dieser wiederum neun Jahre später erschienene und im griechischen Messenia gefilmte "Before Midnight" stehen bei Publikum wie Kritik hoch im Kurs.

Regisseur und Drehbuchautor Richard Linklater ("Boyhood") und seine beiden Hauptdarsteller Julie Delpy und Ethan Hawke hatten wie schon neun Jahre zuvor Lust, die Beziehungsgeschichte der Französin Celine und des Amerikaners Jesse fortzuführen und erstmals auch um pessimistische Töne zu erweitern. Gemeinsam schrieb man in zehn Wochen das Skript und probte, um dann in nur zwei Wochen für lediglich 3 Millionen Dollar die Independent-Produktion zu drehen.

Der auf den ersten beiden Teilen aufbauende Streifen - eine Vorkenntnis empfiehlt sich daher - bietet einmal mehr intelligente, stark gespielte Einsichten über die Liebe, die Ehe und langfristige Bindungen.

Die Kritiken für "Before Midnight" waren 2013 durchweg positiv, die Zuschauer begeistert, und an den Kassen der Programmkinos weltweit kamen 23 Millionen Dollar zusammen. Das Drehbuch wurde für einen Oscar nominiert und Julie Delpy für einen Golden Globe als "Beste Hauptdarstellerin".

Kritikerin Amber Wilkinson lobte in "Eye for Film": "Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist so gut, dass sie praktisch zu greifen ist, und ihre Gespräche sind auf die natürliche Art langjähriger Paare frei flottierend und zeigen wirkungsstark, wie in Zeiten großer Emotionen Streitigkeiten und Groll plötzlich an die Oberfläche kommen können."



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