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Despicable Me 3
Despicable Me 3
© Universal Pictures

US-Filmstarts: Doppelter Steve Carell bringt Gru zurück

Edgar Wright's "Baby Driver" wird gefeiert

Nachdem der "Minions"-Ableger vor zwei Jahren mit einem weltweiten Einspiel von 1,1 Milliarden Dollar ein Mega-Erfolg war, war klar, dass es auch mit der "Despicable Me"- Reihe ("Ich - einfach unverbesserlich") weiter gehen würde. Nun also "Despicable Me 3", den Universal Pictures vor dem langen Nationalfeiertagswochenende in irrwitzige 4529 Kinos bringen. Künstlerisch ist man auf Nummer sicher gegangen und hat dem "Minions"-Regieduo Kyle Balda und Pierre Coffin die Inszenierung überlassen, ein Budget von 80 Millionen Dollar überantwortet und Steve Carell zwei Sprechrollen übertragen.

Die Kritiken sind freundlich, aber die ersten Zuschauermeinungen nicht gerade überschwenglich. Das Einspiel am Freitag lag mit 29 Millionen Dollar schon mal unter den 35 Millionen Dollar von "Despicable Me 2" im Jahr 2013 und deutlich unter den 46 Millionen Dollar von "Minions". Analysten erwarten 81 Millionen Dollar zum Wochenende, was in etwa den 83 Millionen Dollar des zweiten Teils entspräche. Der erste Part ging 2010 mit 56 Millionen Dollar aus dem Premierenwochenende, während "Minions" 115 Millionen Dollar umsetzen konnte.

Bereits am Mittwoch startete "Baby Driver" in 3226 Lichtspielhäusern. Der englische Regisseur und Drehbuchautor Edgar Wright ("The World's End") wird von der Presse einhellig für seinen virtuosen Kriminalfilm mit Ansel Elgort und Kevin Spacey gefeiert, auch die Zuschauer sind begeistert. Aber wie sein "Scott Pilgrim vs the World" 2010 gezeigt hat, müssen sich Empfehlungen und Qualität nicht automatisch in einem Kassenerfolg niederschlagen. 34 Millionen Dollar hat die Columbia Pictures-Produktion gekostet, für die Branchenkenner nun 17 Millionen Dollar am Wochenende kalkulieren. Bis Freitag waren 9 Millionen Dollar zusammen gekommen.

In 3134 Spielstätten steht "The House" ("Casino Undercover") auf dem Programm, das Regiedebut von Andrew Jay Cohen, der als Drehbuchautor für die "Bad Neighbors"-Filme verantwortlich gewesen ist. Die Komödie mit Amy Poehler und Will Ferrell ist von New Line Cinema für 40 Millionen Dollar produziert worden. Dieses Investment ist in ernsthafter Gefahr, denn dank der lachfreien Trailer und gruseligen Kritiken und einem schwachen Freitag mit einem Umsatz von bloß 3 Millionen Dollar sind mehr als lediglich 10 Millionen Dollar am Wochenende wohl nicht drin. Somit firmiert dieser Film unter "ferner liefen" und könnte Ferrell's erster Flop seit "Land of the Lost" aus dem Jahr 2009 werden.



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