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Robert Downey Jr. in Kiss Kiss, Bang Bang
Robert Downey Jr. in Kiss Kiss, Bang Bang
© Warner Bros.

TV-Tipp für Freitag (14.7.): Fesselnde Unterhaltung mit Robert Downey Jr.

Pro7 zeigt "Kiss Kiss, Bang Bang"

"Kiss Kiss, Bang Bang", Pro7, 22:35 Uhr
Ein Mord führt einen Privatdetektiv (Val Kilmer), eine herumkrebsende Schauspielerin (Michelle Monaghan) und einen Dieb (Robert Downey Jr.), der sich als Schauspieler ausgibt, zusammen.

In fast keiner Kritik zu "The Nice Guys", Shane Black's letztem Kinofilm im vergangenen Jahr, fehlte der Verweis auf seinen Erstling "Kiss Kiss Bang Bang" von 2005 - und dass dieser doch besser gewesen sei. An Kritiker-Zuspruch fehlte es dieser Komödie nie; allein, warum die Warner Brothers-Komödie vor gut einem Jahrzehnt so schwer floppte, vermag sich niemand so recht zu sagen. Leider wiederholte sich für Black Geschichte: Auch "The Nice Guys" ist ein kritischer Gewinn gewesen, aber ein kommerzieller Reinfall.

Shane, damals immer noch besonders bekannt und hoch gehandelt für sein Drehbuch zu "Lethal Weapon" von 1987, nahm sich für sein Regiedebut, für das er selbst das Drehbuch verfasste, den Roman "Bodies Are Where You Find Them" von Brett Halliday aus dem Jahr 1941 als Grundlage und verfeinerte diese Art von Film Noir mit einem hartgekochten Privatdetektiv mit satirischen Einsprengseln zu phantastischer Unterhaltung. Die treffsicheren Darstellungen der großartigen Schauspieler, die virtuos konstruierte Geschichte, die ihre Motive aus - neben dem erwähnten Roman - vielen Quellen schöpfte, und die kluge Inszenierung tragen das Übrige zu dieser halben Hommage, halben Satire bei.

Leider ließen sich zu wenige Zuschauer in die Kinos locken, so dass die 15 Millionen Dollar teure Produktion weltweit gerade mal ihre reinen Produktionskosten wieder einspielte.

Kritiker Craig Outhier schrieb für "Orange County Register": "Der Film ist solch ein köstlichtes Bombardement, dass man kaum merkt, dass die verschachtelte und gewundene Handlung kein bisschen Sinn ergiebt."



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