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Wenn Männer fallen mit Jean-Louis Trintignant und...sovitz
Wenn Männer fallen mit Jean-Louis Trintignant und Matthieu Kassovitz

TV-Tipp für Montag (7.8.): Jean-Louis Trintignant zeigt Matthieu Kassovitz die harte Tour

Arte zeigt "Wenn Männer fallen"

"Wenn Männer fallen", Arte, 21:45 Uhr
Das Leben eines vom Alltag gelangweilten Vertreters (Jean Yanne) nimmt eine Wendung, als sein guter Freund, ein Polizist, im Dienst angeschossen wird und ins Koma fällt, und er auf eigene Faust den Fall aufzuklären versucht.

Jacques Audiard ("Dheepan") hatte schon seit Anfang der Achtziger Drehbücher geschrieben und sah sich 1993 so weit, seinen ersten Film zu inszenieren. Als Grundlage für sein Skript wählte der damals 41-Jährige den Debutroman "Triangle" der US-Autorin Teri White aus dem Jahr 1982 und besetzte den Kriminalfilm mit dem Veteranen Jean-Louis Trintignant und dem Neuling Matthieu Kassovitz, der hier erstmals einem größerem Publikum bekannt wurde.

"Regarde les hommes tomber" (Sieh, wie Männer fallen - so der Originaltitel) ist ein hervorragend gespielter Streifen mit schwarzem Humor und geschickt konstruierter Erzählung mit zwei Handlungssträngen. Inhaltlich hinterfragt Audiard Männerfreundschaften auf seine homoerotische Komponente und zeichnet ein düsteres Bild des Alterns und der Vereinsamung.

Die Kritik nahm das für 3 Millionen Euro produzierte Werk, für das ein ebenfalls noch junger Alexandre Desplat die Musik komponierte, positiv auf. Mit 218 000 Zuschauern wurde "Regarde les hommes tomber" 1994 ein Achtungserfolg. Bei den Französischen Filmpreisen erhielt der Film gleich drei Césars: Als "Bestes Regiedebut", für Kassovitz als "Beste Neuentdeckung" und für Cutterin Juliette Welfling. Nominiert war zudem das Drehbuch.

In Deutschland kam der Streifen nicht in die Kinos, sondern feierte sein Debut 1999 im Fernsehen auf Arte.

Ein Zuschauer aus Genf schreibt: "Ein Film voll interessanter Ideen, mit einigen wirklich köstlichen Szenen und witzigen und umgangssprachlichen Dialogen. Die Spannung des Films ergibt sich weniger durch die Frage nach dem Täter als durch die Beziehungen der Charaktere untereinander. Eine erfolgreiche Mischung aus einem witzigen, wenn auch oberflächlichen Krimi und viel psychologischer Tiefe und Sorgfalt in der Darstellung der Emotionen."

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