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If mit Richard Warwick, Malcolm McDowell und David Wood
If mit Richard Warwick, Malcolm McDowell und David Wood

TV-Tipp für Montag (21.8.): Malcolm McDowell führt die Revolution an

Arte zeigt "If..."

"If...", Arte, 22:10 Uhr
Die Aggressionen zwischen den Schülern und dem Lehrpersonal an einem englischen Privatinternat schaukeln sich gegenseitig hoch.

Ein echter 68er. Während in Paris im Mai die Studenten auf den Barrikaden kämpften, drehte der schottische Regisseur Lindsay Anderson seine Version des Studentenprotestes in diesem aufrührerischen, subversiven und schwarzhumorigem Drama, einem Meilenstein des britischen Kinos.

Anderson und sein Drehbuchautor David Sherwin ("Britannia Hospital") zeigen in einer Mischung aus Realismus und surrealistischen Szenen, die sich nie ganz voneinander trennen lassen, was möglicherweise - if... - passieren kann, wenn Jugendliche konstant durch körperliche Züchtigung und seelische Grausamkeiten entwertet werden.

Bei dem brisanten Inhalt der wenig schmeichelhaften Darstellung des britischen Internatswesens war es kein Wunder, dass der Regisseur, der sein Werk für umgerechnet 500 000 Dollar auch produzierte, Schwierigkeiten hatte, einen Drehort zu finden. Zwei Schulen winkten ab, als sie des Inhalts gewahr wurden; Lindsay konnte schließlich an seiner eigenen alten Schule Cheltenham College in der Grafschaft Gloucestershire und in der Aldenham School in der Grafschaft Hertfordshire filmen.

Der formal hervorragend gestaltete und gut gespielte "If..." wurde 1968 ein kommerzieller Erfolg und erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme. Bei den Golden Globes wurde der Streifen als "Bester ausländischer Film" nominiert; bei den Britischen Filmpreisen waren Regie und Drehbuch genannt.

Ein schottischer Zuschauer schwärmt: "Ein umwerfender Film mit brillanten surrealistischen Noten und einem großartigen Malcolm McDowell. Der Wechsel von Farbe zu Schwarzweiß mag aus finanziellen Gründen erzwungen gewesen sein, aber es ist ein toller Kunstgriff, der den Zuschauer stets überrascht und nicht zur Ruhe kommen lässt. Das Finale ist wahrlich unvergesslich, und wenn die Orgelmusik anhebt, weiß man, dass man gerade einen Klassiker für alle Zeiten gesehen hat."

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