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Herz aus Stahl mit Brad Pitt
Herz aus Stahl mit Brad Pitt
© Sony Pictures

TV-Tipp für Donnerstag (7.12.): Brad Pitt im deutschen Feindesland

Vox zeigt FreeTV-Premiere "Fury - Herz aus Stahl"

"Fury - Herz aus Stahl", Vox, 22:15 Uhr
Eine amerikanische Panzerbesatzung (Brad Pitt, Shia LeBeouf, Logan Lerman, Michael Pena und Jon Bernthal) kämpft sich in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs im April 1945 in das Deutsche Reich vor.

Regisseur und Drehbuchautor David Ayer ("Suicide Squad") wollte mit diesem Abenteuerfilm die harte, blutige Seite des Krieges zeigen, die Verrohung und den Zynismus, den er mit sich bringt, aber auch das Widerstehen gegenüber den animalischen Trieben. Keine Zeit für Heldentum, jedenfalls nicht im traditionellen Hollywood-Sinn. Ayer verzichtete auf wackelige Handkameraeinstellungen und hektische Schnitte, sondern ließ auch Zeit für Reflexionen über den buchstäblichen Wahnsinn des Krieges. Keine Kompromisse machte er konsequenterweise bei Blut, Gewalt und Todesrate in seinem Streifen. Seine Inspiration zog der Filmemacher aus den Geschichten von Veteranen in seiner Familie und aus Büchern über die verlustreichen Schlachten der letzten Monate des Zweiten Weltkrieges.

Gedreht wurde die 68 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion nicht vor Ort im Westen Nordrhein-Westfalens, sondern in der englischen Grafschaft Oxfordshire. Insgesamt kommt "Fury" nicht an seine selbst gesteckten ehrgeizigen Ziele heran, überzeugt aber als gut gespielte, angemessen rohe Darstellung des Schreckens des Krieges mit Schlachtszenen, die an die Nieren gehen.

Von guten Kritiken flankiert wurde das Werk 2014 mit weltweit 212 Millionen Dollar ein solider Erfolg. Kritiker Reagan Rasquinha befand in "The Times of India": "Der Film ist von Beginn an so unnachgiebig in seiner Darstellung des Krieges, dass er kurz davor steht, verstörend zu werden."

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