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Colombiana - Nicht kann Cataleya (Zo  Saldana) auf...alten
Colombiana - Nicht kann Cataleya (Zo Saldana) auf ihrem Rachefeldzug aufhalten
© Universum Film

TV-Tipp für Donnerstag (8.2.): Zoe Saldana als Racheengel

Vox zeigt "Colombiana"

"Columbiana", Vox, 22:10 Uhr
Eine junge Frau (Zoe Saldana), die als Kind den Mord an ihren Eltern miterleben musste, will als eiskalte Attentäterin Rache an dem Mörder (Beto Benites) nehmen.

Dieser französische, aber auf Englisch gedrehte Thriller kommt aus dem Stall von Luc Besson, der mit seiner Produktionsgesellschaft EuropaCorp Streifen wie diesen produziert, um Gewinne in Frankreich zu realisieren, ohne den anglo-amerikanischen Markt mit dessen Aversion gegen fremdsprachige Filme auszuschließen. Das hat teilweise hervorragend funktioniert - das beste Beispiel ist "Taken" mit Liam Neeson aus dem Jahr 2008, der bei einem Budget von 25 Millionen Dollar weltweit 227 Millionen Dollar einspielte. Letztes Jahr stieß Besson mit seinem ambitionierten und überteuren "Valerian and the City of a Thousand Planets" an Grenzen. Die 225 Millionen Dollar weltweiten Umsatzes reichten nicht, um das Wahnsinnsbudget von umgerechnet 200 Millionen Dollar plus Marketing- und Verleihkosten in einen Gewinn zu verwandeln.

"Columbiana" kostete umgerechnet 35 Millionen Dollar und floppte 2011 mit weltweit nur 61 Millionen Dollar Umsatz; wohl auch wegen der fehlenden großen Star-Namen und den nur gemischten Kritiken.

Den Ursprung hatte das Werk in einem anderen Film von Luc Besson: Ursprünglich wollte der Filmemacher die Geschichte von Mathilda weiter erzählen, dem jungen, von Natalie Portman verkörperten Mädchen in "Leon" von 1994, die sich zu einer Auftragsmörderin entwickelt hat. Als sich Besson mit dem Studio Gaumont nicht über das Projekt einigen konnte, schrieb er die Geschichte zu einer eigenständigen Handlung um. Sein Drehbuch vertraute Luc Regisseur Olivier Megaton ("Taken 3") an, der für EuropaCorp 2008 "Transporter 3" geleitet hatte. Gedreht wurde in Frankreich, Mexiko und in den US-Städten Chicago und New Orleans.

Zoe Saldana überzeugt als Action-Heldin mehr als Megaton mit seiner sprunghaften und schlampigen Inszenierung, die beeindruckend kontrastierenden Bilder in Blau und Gelb und die perfekt choreographierten Kampfszenen ausgenommen.

Kritiker Michael Wilmington urteilte im "Chicago Reader": "Oftmals unwahrscheinlich, manchmal lachhaft, aber nicht selten spannend."

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