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Das Zeiträtsel Poster
Das Zeiträtsel Poster
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

US-Filmstarts: "A Wrinkle in Time" fordert "Black Panther"

Disney in jedem Fall der Gewinner

Es war schon ordentlich Werbung für "A Wrinkle in Time" ("Das Zeiträtsel"), als Jimmy Kimmel während der Oscar-Verleihung erklärte, man werde nun die nichts ahnenden Zuschauer im gegenüber liegenden Kino überraschen, wo eben diese Walt Disney Studios-Produktion gezeigt werde. Und einmal dort, fragte er einen Zuschauer namens Mike, wie ihm der Film so weit gefalle, worauf dieser sehr amerikanisch antwortete: "I love it."

Da mag den Disney-Managern das Herz aufgegangen sein, aber repräsentativ ist diese Empfehlung keineswegs, und deshalb kann es gut sein, dass am Ende des Wochenendes der alte auch der neue Spitzenreiter sein wird. Mega-Erfolg "Black Panther" geht zwar bereits in seine vierte Woche und steht aktuell bei 516 Millionen Dollar, aber Analysten sehen den Fantasy-Film mit Chadwick Boseman in der Nähe der 40 Millionen Dollar-Marke, wo man auch "A Wrinkle in Time" erwartet.

Egal, wie es ausgeht - Disney Studios werden sich freuen, denn auch "Black Panther" kommt aus ihrem Haus. In "A Wrinkle in Time" haben sie satte 103 Millionen Dollar investiert und starten den Fantasy-Film massiv in 3980 Kinos, womit er "Black Panther", der auf 3942 Spielplänen steht, zumindest schon mal als meistgezeigte Produktion Nordamerikas ablöst. Regisseurin Ava DuVernay ("Selma") hat die Romanvorlage von Madeleine L'Engle aus dem Jahr 1962 mit einer beeindruckenden Besetzung - unter anderem wirken Oprah Winfrey, Reese Witherspoon und Chris Pine mit - auf die Leinwand gebracht. Die Kritiken sind allerdings nur gemischt, und die ersten Zuschauerreaktionen in der Mehrheit ablehnend. Bis zu 42 Millionen Dollar werden erwartet.

Der kleine Verleiher Aviron bringt "The Strangers: Prey at Night" in immerhin 2464 Spielstätten. Es handelt sich um die sehr verspätete Fortsetzung des Horrorfilms "The Strangers" mit Liv Tyler und Scott Speedman aus dem Jahr 2008, der bei Kosten von 9 Millionen Dollar ein Achtungserfolg mit 52 Millionen Dollar wurde. Der Streifen zeigte ein klassisches Hausfriedensbruchszenario, bei dem drei Maskierte ein Ehepaar in deren abgelegenen Sommerhaus terrorisieren.

Aus verschiedenen Gründen kommt die Quasi-Fortsetzung erst jetzt auf die Leinwände. Der englische Regisseur Johannes Roberts, vergangenes Jahr mit dem Horrorfilm "47 Meters Down" erfolgreich, stand mit Christina Hendricks und Martin Henderson eine deutlich weniger namhafte Besetzung und ein bisher unveröffentlichtes Budget zur Verfügung. Die Kritiken für den Horrorfilm sind schlecht; mehr als 10 Millionen Dollar zum Auftakt sind wohl nicht drin.

In 2404 Filmtheatern wird "Gringo" zu sehen sein. Der australische Regisseur Nash Edgerton ("The Square - Ein tödlicher Plan"), Bruder von Joel, der hier auch zusammen mit David Oyelowo mitwirkt, hat die nur für Jugendliche mit Erwachsenenbegleitung freigegebene Komödie für STX Entertainment inszeniert. Auch hier gibt es noch keine Budgetzahlen, aber aufgrund der schlechten Kritiken und der Apathie im Internet für dieses Werk rechnen Branchenkenner mit einer bösen Bauchlandung in Höhe von gerade mal kümmerlichen 3 Millionen Dollar.

Und schließlich startet in zwei Kinos weniger als "Gringo" und damit in 2402 Lichtspielhäusern der Thriller "The Hurricane Heist", bei dem Regisseur Rob Cohen ("The Fast and the Furious") die beiden Genres Katastrophenfilm (Stichwort "Hurricane") und Raubzugfilm (Stichwort "Heist") verbunden hat - glaubt man der Presse, dann nicht gewinnbringend. Toby Kebbell und Maggie Grace spielen die Hauptrollen in der Entertainment Studios-Produktion, die 40 Millionen Dollar gekostet hat. Zur Premiere wird es laut Analysten zu höchstens 4 Millionen Dollar reichen.


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