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From Dusk Till Dawn - Salma Hayek, George Clooney und...ntino
From Dusk Till Dawn - Salma Hayek, George Clooney und Quentin Tarantino
© Scotia / Buena Vista

TV-Tipp für Freitag (13.8.): George Clooney biss zum Morgengrauen

Pro7 zeigt "From Dusk Till Dawn"

"From Dusk Till Dawn", Pro7, 22:30 Uhr
Zwei Kriminelle (George Clooney und Quentin Tarantino) und ihre Geiseln (Harvey Keitel, Juliette Lewis und Ernest Liu) finden Unterschlupf in einem Nachtclub, der sich bald als das nicht gerade sicherste Versteck herausstellt.

Ein US-Horrorfilm, der sich am besten sehen lässt, je weniger man über ihn weiß. Regisseur Robert Rodriguez ("Alita: Battle Angel") und Drehbuchautor Quentin Tarantino ("Once Upon a Time in Hollywood"), beide gut befreundet, taten sich hier zusammen, um ein Potpourri all dessen anzurühren, was sie beide an Filmen mögen, und ein B-Movie mit erstklassigen Darstellern zu verwirklichen: Es gibt Sex, Brutalität, Blut, Erotik, Splatter, Horror und Crime in einem munteren Reigen, bei dem der Zuschauer nicht sicher sein kann, wohin sich das Ganze entwickelt und zu welchem Ende es kommt.

Um die Kosten für das Spektakel gering zu halten - der Miramax-Streifen kostete 19 Millionen Dollar - beschäftigte die Produktion eine Crew, die nicht gewerkschaftlich organisiert war. Rodriguez und Tarantino rechtfertigten dies mit einer "familiäreren Atmosphäre", die man bei den Dreharbeiten erreichen wolle. Die Gewerkschaft sah dagegen lediglich den Versuch, Tarifverträge zu unterlaufen und versuchte vergeblich, einen Streik gegen die Produktion zu organisieren.

Als der Film 1996 in die Kinos kam, stellte sich heraus, dass der holperige, aber wahnsinnig vergnügliche Streifen für den breiten Publikumsgeschmack zu speziell war - er floppte mit nur 26 Millionen Dollar in den USA. Aber in den Folgejahren entwickelte er einen Kultstatus, der dafür sorgte, dass 1999 und 2000 noch zwei nur auf Disc erschienene Fortsetzungen veröffentlicht wurden, die mit dem Original aber nicht mehr viel gemein hatten.

Ein Zuschauer aus Los Angeles findet: "Das ist definitiv nicht jedermanns cineastische Sache, aber der Film hat mehr Energie, Witz und Stil als viele kostspielige Hollywood-Action-Filme. Clooney und Tarantino bilden ein klasse Paar mit zwei energiegeladenen und unterschiedlichen Darstellungen. Das Drehbuch von Tarantino ist mit seinen üblichen übertriebenen Dialogen - wären Kriminelle doch wirklich mal so interessant - und mit viel Liebe für die Konventionen der B-Filme aus seiner Jugend ausgestattet."



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