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US-Filmstarts: "The Nun" schreibt "Conjuring"-Erfolg fort

Jennifer Garner als Action-Heldin "Peppermint"

Vor einem Jahr schlug "It" mit einem Startwochenende von 123 Millionen Dollar wie eine Box Office-Bombe ein und rettete alleine ein ansonsten schwaches Kinoumfeld durch den Herbst 2017. Jetzt kommt Verleiher New Line Cinema mit dem nächsten Horrorfilm, und wenn "The Nun" sich auch nicht in die Höhen der populären Stephen King-Verfilmung wird schwingen können, so sieht es doch nach guten Geschäften für den "Conjuring"-Ableger aus.

"The Conjuring" und "The Conjuring 2" starteten 2013 und 2016 mit beachtlichen 41 und 40 Millionen Dollar; die "Annabelle"-Ableger brachten es 2014 und 2017 auf 37 beziehungsweise 35 Milionen Dollar zur Premiere. Während die Analysten "The Nun" zunächst auch in diesem Bereich ansiedelten, haben sie ihre Prognosen nun deutlich nach oben korrigiert. Zum Einen meldete der Internet-Vorverkauf die besten Umsätze aller "Conjuring"-Werke, zum Anderen brachten gestern Abend bei den Vorpremieren bereits ansehnliche 5 Millionen Dollar die Kassen zum Klingeln - der bisher stärkste Wert im "Conjuring"-Universum.

Nun erwartet man für den Streifen mit der Vera-Schwester Taissa Farmiga bis zu 45 Millionen Dollar, was klar für die Spitze in den Charts reichen würde. Für den Hattrick-Tabellenführer "Crazy Rich Asians" wird mit nur und immerhin noch 18 Millionen Dollar kalkuliert. Der 22 Millionen Dollar teure "The Nun" startet in 3876 Kinos und ist somit schon mal ganz knapp vor "Crazy Rich Asians" der meistgezeigte Streifen Nordamerikas.

Der französische Regisseur Pierre Morel ("The Gunman") schickte vor zehn Jahren Liam Neeson auf seinen "Taken"-Rachefeldzug. Jetzt bringt der Filmemacher Jennifer Garner als weibliches Gegenstück in Stellung. In "Peppermint" nimmt sie es nicht nur mit den Mördern an ihrem Mann und ihrer Tochter, sondern dann gleich mit der ganzen Unterwelt als Racheengel auf. 2980 Lichtspielhäuser präsentieren die STX Entertainment-Produktion, deren Produktionskosten noch unbekannt sind. Aufgrund der sehr schlechten Kritiken erwarten Branchenkenner für den Thriller nicht mehr als 13 Millionen Dollar zum Debut, was für Bronze hinter "Crazy Rich Asians" gut wäre.

An ein christlich-religiöses Publikum wendet sich "God Bless the Broken Road", der ohne Stars auskommen muss und für den auch keine Produktionskosten veröffentlicht worden sind. Regisseur und Drehbuchautor Harold Cronk hat bereits die beiden schwachen "God's Not Dead"-Filme in Szene gesetzt. Das Freestyle Realising-Drama startet in lediglich 1235 Spielorten. Erwartet werden bis zu 3 Millionen Dollar, was zu einem Rang in den Top Ten reichen könnte.


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