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Kinocharts USA (7. - 9.9.): "The Nun" sammelt Riesenkollekte ein

Jennifer "Peppermint" Garner kämpft sich zu Bronze

Vor einem Jahr explodierte "It" mit Jaeden Lieberher und dem September-Premierenrekord von 123 Millionen Dollar in den nordamerikanischen Kinos. Genau ein Jahr später sorgt heuer ein anderer Horrorfilm für heitere Minen in den Chefetagen von New Line Cinema und der Konzernmutter Warner Bros. Entertainment: "The Nun" verbucht mit 53 Millionen Dollar den zweitbesten September-Start aller Zeiten und verdrängt "Hotel Transylvania 2" und dessen 48 Millionen Dollar im Jahr 2015 auf den dritten Platz.

Insgesamt kommen die Top Twelve dank "The Nun" auf mäßige 109 Millionen Dollar, unter den beeindruckenden und maßgeblich von "It" umgesetzten 154 Millionen Dollar des Vorjahreswochenendes.

Gold
Alle bisherigen beiden "Conjuring"-Filme und die zwei "Annabelle"-Ableger sind erfolgreich seit 2013 in den US-Kinos gelaufen. Nur "Annabelle" verfehlte 2014 mit 84 Millionen Dollar die magische 100 Millionen Dollar-Marke. In der Spitze erreichte "The Conjuring" 137 Millionen Dollar, was "The Nun" nun übertreffen dürfte, denn mit ihren 53 Millionen Dollar hat die 22 Millionen Dollar teure Produktion auch dessen Debutergebnis in Höhe von 41 Millionen Dollar übertroffen. Der Streifen mit Taissa Farmiga, der jüngeren Schwester von "Conjuring"-Star Vera Farmiga, ist in 3876 Lichtspielhäusern zu sehen und hat damit "Crazy Rich Asians" auch als meistgezeigtes Werk Nordamerikas abgelöst.

Das "Conjuring"-Universum ist für über 1 Milliarde Dollar weltweit verantwortlich. Kein Wunder, dass Warner Bros. und New Line Cinema das Eisen noch schmieden, so lange es ganz offensichtlich noch superheiß ist. Ein dritter "Annabelle" kommt nächstes Jahr in die Filmtheater, ein dritter "Conjuring" ist zumindest angekündigt und jeden Tag sollte nun auch die Fortsetzung zu "The Nun" verlautbart werden.

Silber
Am vierten Wochenende muss "Crazy Rich Asians", die Erfolgsgeschichte des Sommers, dann doch den Kinokassenthron räumen. Mit moderaten minus 38 Prozent Zuschauerrückgang im Wochenvergleich hält sich die Komödie immer noch sehr gut und streicht 13 Millionen Dollar ein. Unverändert 3865 Spielstätten haben die Warner Brothers Pictures-Produktion im Programm. Das 30 Millionen Dollar teure Constance Wu-Werk steht bei insgesamt 136 Millionen Dollar.

Bronze
Auch der dritte Streifen auf dem Treppchen ist weiblich dominiert: Jennifer Garner ist als "Peppermint" als weiblicher Liam Neeson à la "Taken" zu sehen. Dessen französischer Regisseur Pierre Morel hat auch bei dieser 25 Millionen Dollar teuren Produktion das Megaphon in Händen gehabt. Der STX Entertainment-Thriller steht zum Start auf 2980 Spielplänen und erreicht lediglich schwache 13 Millionen Dollar.

Auf den Plätzen
Vierter ist "The Meg" (5. Woche / bisher insgesamt 131 Millionen Dollar); Fünfter ist der John Cho-Kriminalfilm "Searching" (3. Woche / 14 Mio.); Sechster ist "Mission: Impossible - Fallout" (7. Woche / 212 Mio.); Siebter ist "Christopher Robin" (6. Woche / 92 Mio.); Achter ist das Oscar Isaac-Drama "Operation Finale" (2. Woche / 14 Mio.); Neunter ist "Alpha" (4. Woche / 32 Mio.) und Zehnter schließlich "Blackkklansman" (5. Woche / 43 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"The Happytime Murders" ist einer der schwersten Flops in Melissa McCarthy's Karriere - und auch kein Ruhmesblatt für die Henson-Muppet-Puppen. Die Komödie, die für Jugendliche nicht freigegeben war und 40 Millionen Dollar gekostet hat, kommt in drei Wochen auf kümmerliche 20 Millionen Dollar. Das ist nicht mal die Hälfte der 53 Millionen Dollar, die "Life of the Party" ("How to Party with Mom") diesen Frühling eingebracht hat - und das war zu jenem Zeitpunkt bereits McCarthy's umsatzschwächster Streifen.

Also kein gutes Jahr bisher für die 48-Jährige. Allerdings könnte sie zumindest künstlerische Lorbeeren für "Can You Ever Forgive Me?" einheimsen, der und für den sie auf den Filmfestivals in Telluride und Toronto hoch gelobt worden ist. Der Kinostart in den USA wird im kommenden Monat erfolgen.

Etwas mehr als die schwachen 32 Millionen Dollar für "Patriots Day" ("Boston"), aber deutlich hinter ihren gemeinsamen "Lone Survivor" mit 125 Millionen Dollar und "Deepwater Horizon" mit 61 Millionen Dollar bleibt die vierte Kooperation von Regisseur Peter Berg und Hauptdarsteller Mark Wahlberg zurück. Bloß 35 Millionen Dollar in vier Wochen hat Thriller "Mile 22" umgesetzt, der STX Entertainment 50 Millionen Dollar gekostet hat.


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