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Von Scientologen den Kopf gewaschen

Juliette Lewis bastelt nach Drogenentzug wieder an ihrer Karriere

In dem reifen Alter von 25 Jahren versucht Juliette Lewis ihre Karriere wieder in die Gänge zu bringen.

In dem reifen Alter von 25 Jahren versucht Juliette Lewis ihre Karriere wieder in die Gänge zu bringen. Die Schauspielerin, die 1991 nach ihrem Auftritt in Scorseses "Kap der Angst" als große Nachwuchshoffnung gefeiert wurde, war in den folgenden Jahren mehr oder minder in der Versenkung verschwunden. Mit dem Film "The Evening Star" war sie 1996 schließlich privat und beruflich am Tiefpunkt angelangt.

"Ich habe mich mit Drogen selbst vollkommen zerstört," gestand Lewis nun in einem Interview mit der Zeitschrift Moviestar. "Auf dem Set von Evening Star war ich der reine Pfusch. Ich war zu spät, apathisch, und mies gelaunt. In manchen Szenen sind meine Augen vollkommen tot." Nach den Dreharbeiten zu dem Film kehrte Lewis zurück nach Kalifornien und zog wieder bei ihrer Mutter ein, "Mein ganzer Stolz war verflogen," erzählte sie. "Ich war zu dieser unterwürfigen, kleinen Kreatur geworden. Ich wollte nicht mehr schauspielen. Ich wollte meinen Namen ändern und Kellnerin werden."

Statt dessen ließ sich Lewis von Scientologen kräftig den Kopf waschen und unterzog sich einem Entziehungsprogramm der Sekte. Nun will sie drogenfrei und mit klarem Kopf an der Rückkehr ins große Filmgeschäft basteln. Erster Schritt ist die Romantikkomödie "The Other Sister", in dem Lewis eine geistig leicht zurückgebliebene junge Frau spielt, deren größtes Problem nach jahrelangem Sonderschultraining ihre extrem fürsorgliche Mutter ist.



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