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Frankenstein Junior - Peter Boyle und Gene Wilder
Frankenstein Junior - Peter Boyle und Gene Wilder

TV-Tipp für Mittwoch (31.10.): Gene Wilder kann seinem Namen nicht entkommen

Arte zeigt "Frankenstein Junior"

"Frankenstein Junior", Arte, 23:20 Uhr
Der Enkel (Gene Wilder) des berüchtigten Wissenschaftlers Viktor Frankenstein, der beweisen will, dass sein Großvater nicht verrückt war, wird nach Transsilvanien eingeladen, wo er selbst die Methode entdeckt, die eine Leiche (Peter Boyle) wieder zum Leben erweckt.

Eine der besten Komödien aller Zeiten - und eine der erfolgreichsten. Regisseur und Drehbuchautor Mel Brooks ("Spaceballs") selbst hält "Young Frankenstein" - so der Originaltitel - für seine beste Arbeit. Und zu Recht: Der Film ist eine wahnwitzig alberne und zugleich geistreiche Parodie auf die "Frankenstein"-Produktionen der Dreißiger, gedreht mit offenkundiger Liebe für diese Meilensteine des Horrorfilms.

Das zeigt sich schon daran, dass Brooks in Schwarzweiß drehte und viele technische Merkmale dieser Streifen wieder aufnimmt: Von der Musik von John Morris über die Vorspanngestaltung bis zu den Abblendungen ins Schwarze oder den Iris-Ausblendungen. Zudem nutzte der damals 47-Jährige die Originalkulissen und -ausstattung von "Frankenstein" von 1931 und "The Bride of Frankenstein" von 1935.

Die Idee kam von Titeldarsteller Gene Wilder, der Mel Brooks bei den Dreharbeiten zu "Blazing Saddles" ("Der wilde wilde Westen") überreden konnte, die Regie zu übernehmen und zusammen mit ihm das Drehbuch zu schreiben. Columbia Pictures waren nicht bereit, die 2,8 Millionen Dollar Budget bereit zu stellen, die Mel verlangte - worüber sie sich noch bis heute ärgern sollten. Statt dessen ging er zu 20th Century Fox - die nach dem Riesenerfolg von "Young Frankenstein" sowohl Brooks als auch dem fabelhaft spielenden Wilder für jeweils fünf Jahre unter Vertrag nehmen sollten.

Der Film erhielt gute Kritiken und spielte allein in den USA 86 Millionen Dollar ein - nach heutigen Ticketpreisen wären das rund 400 Millionen Dollar! Sogar Oscar-Nominierungen - für Komödien selten - gab es: Für das Drehbuch und den Ton. Bei den Golden Globes waren Hauptdarstellerin Cloris Leachman und Nebendarstellerin Madeline Kahn nominiert.

2003 nahm die US-Library of Congress "Young Frankenstein" als "kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsames" Werk in das National Film Registry auf, um es der Nachwelt zu erhalten. 2007 brachte Mel Brooks eine Musical-Fassung im Theater heraus.

Ein Zuschauer schwärmt: "1974 schaffte Mel Brooks eine der größten Leistungen der Kinogeschichte - er schenkte der Welt mit 'Blazing Saddles' und 'Young Frankenstein' gleich zwei meisterhafte Komödien. Ich habe Letzteren sicher ein Dutzend Mal gesehen und lache jedes Mal noch mehr. Inzwischen lache ich nicht nur über die Witze, sondern schon vor dem Witz. Gene Wilder ist perfekt als Frankenstein, und Marty Feldman ist saukomisch als sein Helfershelfer Igor. Jede Szene ist ein kleines Juwel, insbesondere die Begegnung des Monsters mit einem blinden Einsiedler - ein urkomischer Gene Hackman - und die klassische Tanzeinlage von Dr. Frankenstein und seinem Monster. Gefilmt in wunderschönem Schwarzweiß, lacht man hier ohne Ende."



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