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Der Grinch
Der Grinch
© Universal Pictures International

Kinocharts USA (9. - 11.11.): "The Grinch" in festlicher Stimmung

"Bohemian Rhapsody" kreuzt 100 Millionen Dollar-Marke

Wie erwartet hat "Dr. Seuss' The Grinch" die Spitze der US-Kinocharts erobert und die Top Twelve-Filme zu insgesamt 144 Millionen Dollar gezogen, was dem Vorjahresniveau von 140 Millionen Dollar entspricht, als "Thor: Ragnarok" mit Chris Hemsworth an seinem zweiten Wochenende die Tabellenführung mit 57 Millionen Dollar souverän verteidigte.

Gold
66 Millionen Dollar legten amerikanische und kanadische Familien am Wochenende für "Dr. Seuss' The Grinch" auf die Theken von 4141 Kinos. Damit löste der Animationsstreifen mit der Stimme von Benedict Cumberbatch "Bohemian Rhapsody" nicht nur als meistgezeigten, sondern auch als meistgespielten Streifen Nordamerikas ab. Ein hervorragendes Ergebnis, das nur getrübt wird, wenn man sich erinnert, dass eine andere animinierte Adaption eines Dr. Seuss-Kinderbuchs, "The Lorax", es 2012 zum Debut auf 70 Millionen Dollar brachte. Die Universal Pictures-Produktion hat 75 Millionen Dollar gekostet, die unter der Woche in der Kasse sein dürften.

Silber
Vorwochen-Champ "Bohemian Rhapsody" muss die Kinokassenkrone abgeben, tut das aber in Würde: Der Zuschauerschwund im Vergleich zum Premierenwochende hält sich mit minus 40 Prozent in überschaubaren Grenzen, und 100 Millionen Dollar nach zehn Tagen sind ein stolzes Ergebnis für das Rami Malek-Drama. Unverändert 4000 Lichtspielhäuser zeigen die 52 Millionen Dollar teure 20th Century Fox-Produktion, die an ihrem zweiten Wochenende beeindruckende 30 Millionen Dollar generierte.

Bronze
Auf gerade Mal 10 Millionen Dollar bringt es "Overlord" zur Premiere, was immerhin zum Platz auf dem Treppchen berechtigt. Der von den Kritikern gelobte Horrorfilm ohne große Stars - der prominenteste Name auf dem Poster ist der von Produzent J.J. Abrams - hat immerhin 38 Millionen Dollar gekostet. Paramount Pictures haben den Streifen von Julius Avery ("Son of a Gun") auf 2859 Spielpläne gesetzt.

Die Neuen
Das US-Publikum hat offenkundig kein Interesse an weiteren Lisbeth Salander-Abenteuern. Auf jeden Fall kommt "The Girl in the Spider's Web" auf lediglich schwache 8 Millionen Dollar und debutiert auf dem fünften Rang. Die Adaption des Romans "Det som inte dödar oss" ("Was uns nicht tötet") des schwedischen Autoren David Lagercrantz, der 2015 in Deutschland als "Verschwörung" erschien, hat Columbia Pictures 43 Millionen Dollar gekostet. Schon ihr "The Girl with the Dragon Tattoo" war 2011 mit bloß 12 Millionen Dollar enttäuschend gestartet. 2929 Filmtheater zeigen den Kriminalfilm, in dem jetzt Claire Foy in die Fußstapfen von Noomi Rapace und Rooney Mara getreten ist.

Auf den Plätzen
Vierter ist "The Nutcracker and the Four Realms" (2. Woche / bisher insgesamt 35 Millionen Dollar); Sechster ist "A Star Is Born" (6. Woche / 178 Mio.); Siebter ist die Tiffany Haddish-Komödie "Nobody's Fool" (2. Woche / 24 Mio.); Achter ist "Venom" (6. Woche / 206 Mio.); Neunter ist "Halloween" (4. Woche / 157 Mio.) und schließlich Zehnter das Amandla Stenberg-Drama "The Hate U Give" (6. Woche / 27 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Als solider Erfolg verabschiedet sich "Smallfoot" aus den Top Ten. Der Animationsstreifen mit der Stimme von Channing Tatum bringt es in sieben Wochen auf 80 Millionen Dollar, exakt die Summe der reinen Produktionskosten, die Warner Brothers aufgewendet haben. Weltweit liegt "Smallfoot" bei insgesamt 204 Millionen Dollar.

Mäßig das Ergebnis von "Goosebumps 2: Haunted Halloween", das weiteren Verfilmungen mit Figuren des Autoren R.L. Stine wohl ein frühes Ende setzt. 35 Millionen hat die Produktion des Fantasy-Films Columbia Pictures gekostet, Karten im Wert von 46 Millionen Dollar haben in fünf Wochen die Besitzer gewechselt. "Goosebumps" konnte 2015 noch 80 Millionen Dollar erwirtschaften.

Ganz schwer auf Grund gelaufen ist "Hunter Killer". Der Thriller mit Gerard Butler wird bereits am dritten Wochenende mit kläglichen 15 Millionen Dollar aus den Charts geschwemmt. Summit Entertainment haben 40 Millionen Dollar investiert.


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