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Spaceballs - George Wyner, Rick Moranis und Mel Brooks
Spaceballs - George Wyner, Rick Moranis und Mel Brooks

TV-Tipp für Dienstag (13.11.): Mel Brooks legt eine lächerliche Geschwindigkeit hin

Kabel1 zeigt "Spaceballs"

"Spaceballs", Kabel1, 20:15 Uhr
Ein Sternenpilot (Bill Pullman) und sein Kumpel (John Candy) müssen eine Prinzessin (Daphne Zuniga) und die Galaxie vor dem bösen Lord Helmchen (Rick Moranis) und dem Präsidenten (Mel Brooks) des Spaceballs-Planeten retten.

Diese US-Komödie ist Lichtjahre von den qualitativen Höhen der besten Mel Brooks-Werke Mitte der Siebziger wie "Young Frankenstein" entfernt, aber das reicht immer noch für schöne Parodien und amüsante Charaktere. Besonders hat es Brooks hier natürlich auf "Star Wars" abgesehen, aber auch viele andere Filme wie "Star Trek", "Planet of the Apes" oder "Alien" bekommen ihr Fett weg, während Komponist John Morris augenzwinkernd Musik aus "Lawrence of Arabia" und "Jaws" einbaut.

Gedreht wurde die gag- und temporeiche MGM-Produktion für 22 Millionen Dollar in den US-Bundesstaaten Arizona und Kalifornien. Brooks produzierte, inszenierte und schrieb den Streifen, in dem er dann auch noch eine Nebenrolle übernahm. Dass der Filmemacher seine Parodie nicht überzog, zeigte die Tatsache, dass George Lucas' Spezialeffektefirma Industrial Light & Magic in die Nachproduktion involviert war.

In der deutschen Übersetzung gehen naturgemäß viele Wortspiele unter, zum Beispiel der Satz "May the Schwartz be with you", der "May the force be with you" aus "Star Wars" persifliert. Schwartz ist der Name eines Spielzeugladens und damit eine Anspielung auf das massive Merchandising der "Star Wars"-Produktionen. In der deutschen Fassung heißt es einfach: "Möge der Saft mit dir sein."

Mit 38 Millionen Dollar - das entspräche heute 87 Millionen Dollar - wurde "Spaceballs" 1987 ein solider Erfolg. Sein wahres Leben, viele Fans und seine Entwicklung zu einem Kultfilm fand er dann auf Video, Laserdisc und DVD. In der Popkultur gibt es seither viele Anspielungen. Zuletzt benannte die Autofirma Tesla ihre Beschleunigungen nach denen in dem Streifen: Light Speed, Ridiculous Speed, Ludicrous Speed und Plaid Speed.

Ein Zuschauer schwärmt: "Es war klar, dass irgendwann mal eine 'Star Wars'-Parodie fällig war, und es war klar, dass nur Mel Brooks das machen konnte. Ein typischer Brooks, mit einem Gag jede Minute und Teilen, wo die Figuren sich bewusst sind, dass sie in einem Film auftreten. Meine Lieblingsszene ist die, in der sie 'Spaceballs: The Movie' schauen, um zu wissen, wie es weiter geht. 'Aber wir haben ihn doch erst zur Hälfte gedreht.' Auch der Part, in dem John Hurt seine berühmteste Szene parodiert, ist wirklich klasse. Ein Lacher-Kracher von Anfang bis Ende. May the Schwartz be with us all!"



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