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"Reservoir Dogs" schuld an bestialischem Mord?

Tarantinos Film Gegenstand bei Mordprozess

Wieder spielt der Film "Reservoir Dogs" von Quentin Tarantino ("Jackie Brown") bei einem Prozess in Großbritannien eine Rolle. Der Streifen soll Pate bei einem bestialischen Mord gestanden haben, der von emotional degenerierten Jugendlichen verübt wurde. Der Fall wird in Liverpool verhandelt. Möglicherweise aus Eifersucht - ein 15jähriger ging mit der Ex-Freundin einer der Angeklagten - lockten Allan Bentley, Mark Mc-Keefrey und Graham Neary- zwei im gleichen Alter wie das Opfer und ein 16jähriger - im November letzten Jahres Michael Moss auf einen nächtlichen Spielplatz ihrer Heimatstadt Merseyside. Dort sollen sie ihn angegriffen und dann ausgezogen haben, um ihn zwei Stunden lang zu Tode zu quälen. Das Opfer wies Platzwunden, Brüche und Fleischwunden am ganzen Körper auf, die möglicherweise von einem abgebrochenen Flaschenhals stammten. An seinen Füßen waren ebenfalls Wunden, die aber nicht geblutet hatten. Offenbar waren diese verursacht worden, als der Attackierte bereits tot war. Der ganze Spielplatz war voller Blut. Der Staatsanwalt führte im Prozess aus: "Das war Mord, dem systematische und extreme Gewalt voranging, Gewalt um der Gewalt willen. Das Opfer war völlig wehrlos und übermannt. Die Verletzungen, die er aufwies, beinhalteten den Versuch, ihm das Ohr abzuschneiden. Es scheint, als hätten die Beklagten eine Szene aus einem Gewaltfilm namens Reservoir Dogs imitiert, wie einer der Angeklagten später erklärte. Der Fall ist in vielerlei Hinsicht erschreckend, nicht zuletzt wegen des Alters dieser Kinder, sondern auch wegen der Art des Gewalt, die sie an ihrem Opfer vornahmen. Dies war kein spontaner Ausbruch von Gewalttätigkeit. Mindestens zwei der drei Beklagten hatten einen Plan." Die drei Jugendlichen haben sich als "nicht schuldig" bezüglich des Mordvorwurfs erklärt, und der Prozess wird fortgesetzt.



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