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Cyrano von Bergerac - Gerard Depardieu und Philippe Volter
Cyrano von Bergerac - Gerard Depardieu und Philippe Volter

TV-Tipp für Mittwoch (19.12.): Gérard Depardieu dreht eine lange Nase

Arte zeigt "Cyrano von Bergerac"

"Cyrano von Bergerac", Arte, 22:00 Uhr
Ein verliebter Soldat und Poet (Gérard Depardieu), der sich seiner ungewöhnlich großen Nase schämt, schickt einen seiner Männer (Vincent Perez) vor, um seine Angebetete (Anne Brochet) zu umgarnen.

Nicht die erste - unter anderem hatten Columbia Pictures eine US-Komödienversion mit Steve Martin und Daryl Hannah als "Roxanne" 1987 herausgebracht -, aber die definitive Verfilmung des Theaterstücks "Cyrano de Bergerac" von Edmond Rostand aus dem Jahr 1897. Ein aufwendiges, in prachtvollen Bildern gefilmtes und immens unterhaltsames französisches Drama, das Gérard Depardieu in der Titelrolle auf der Höhe seiner Schaffenskraft zeigt.

Die umgerechnet 15 Millionen Dollar teure Produktion von Regisseur und Drehbuchautor Jean-Paul Rappeneau, der sich eng an die Vorlage mit ihrer Versform hielt, wurde im ungarischen Budapest und in den französischen Orten Le Mans, Dijon, Fontainebleau, Fontenay-le-Comte, Moret-sur-Loing und Uzès sowie für die Schlussszenen in der Klosteranlage von Fontenay gedreht.

"Cyrano de Bergerac" wurde 1990 nicht nur in Frankreich mit 4,7 Millionen verkauften Eintrittskarten ein Riesenerfolg, sondern fand weltweit Beachtung mit durch die Bank positiven Kritiken, einem weltweiten Einspiel von 41 Millionen und vielen Nominierungen und Preisen.

Sogar bei den Academy Awards konnte der Streifen gewinnen und einige Nominierungen auf sich vereinen: Franca Squarciapino erhielt den Oscar für ihre Kostüme; Nominierungen gab es für den "Besten fremdsprachigen Film", Hauptdarsteller Gérard Depardieu, die Ausstattung und die Maske. Bei den Golden Globes war das Werk als "Bester fremdsprachiger Film" nominiert. Britische Filmpreise gab es für Kameramann Pierre Lhomme, Komponist Jean-Claude Petit, Kostümbildnerin Franca Squarciapino und die Maskenbildner; nominiert waren der Film, das Drehbuch, Hauptdarsteller Depardieu und Ausstatter Ezio Frigerio.

Bei den Französischen Filmpreisen gingen die Césars an den Film, an Regisseur Jean-Paul Rappeneau, Hauptdarsteller Depardieu, Nebendarsteller Jacques Weber, Kameramann Lhomme, Komponist Petit, Cutter Noëlle Boisson, Ausstatter Frigerio und die Tontechniker. Nominiert waren zudem das Drehbuch, Hauptdarstellerin Anne Brochet und Neuentdeckung Vincent Perez. Bei den Europäischen Filmpreisen gewannen die Ausstatter; nominiert waren der Film, Darstellerin Brochet und Darsteller Depardieu, Kameramann Lhomme und Komponist Petit. Bei den Filmfestspielen in Cannes zeichnete man Darsteller Depardieu und Kameramann Lhomme aus.

Ein Zuschauer meint: "Ich hasse Gedichte. Ich hasse Romanzen. Ich liebe diesen Film. Er ist witzig, traurig, farbenfroh, schön, hässlich und verzaubernd, und das alles zugleich. Was für mich herausragt, ist die Detailfreudigkeit. Es ist offenkundig, dass der Regisseur und die Schauspieler unermüdlich daran gewirkt haben, ihn makellos und wunderbar unterhaltsam zu machen. Gérard Depardieu ist unglaublich, er macht den Part ganz zu seinem eigenen, er ist wirklich Cyrano, man vergisst, das hier jemand schauspielert."



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