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Runaway Train   Express in die Hölle - Jon Voight
Runaway Train Express in die Hölle - Jon Voight
© Capelight Pictures

TV-Tipp für Montag (17.12.): Jon Voight fährt den Express in die Hölle

Arte zeigt "Runaway Train"

"Runaway Train", Arte, 22:00 Uhr
Eine Eisenbahnarbeiterin (Rebecca De Mornay) und zwei entlaufenene Sträflinge (Eric Roberts und Jon Voight) finden sich in einem führerlosen Zug gefangen, der immer schneller und ungebremst fährt.

Dieser US-Thriller fällt in die Kategorie derjenigen Filme, bei denen man kaum glauben kann, dass er mehrfach Oscar-nominiert war. Endlich erfuhr auch mal ein Streifen abseits der Drama-Sparte Anerkennung, was die guten Kritiken für die Independent-Produktion untermauerte.

Der russische Regisseur Andrej Konchalovsky ("Tango & Cash") drehte das Werk für 9 Millionen Dollar nach einem unverfilmten Drehbuchentwurf des japanischen Meisterregisseurs Akira Kurosawa. Gefilmt wurde vor Ort im US-Bundesstaat Alaska nahe Portage Glacier, Whittier und Grandview und im US-Bundesstaat Montana, wo man wegen der unerwartet hohen Temperaturen auf Kunstschnee zurück greifen musste, sowie für die Innenaufnahmen im kalifornischen Los Angeles. Alaska Railroad stellte die Eisenbahn zur Verfügung, allerdings unter dem Vorbehalt, dass ihr Firmenname im Film nicht erscheint. Danny Trejo gab in einer kleinen Rolle sein Leinwanddebut.

Der brillant inszenierte, spannende und rasante "Runaway Train" ging 1985 komplett am US-Publikum vorbei und floppte 1985 mit nur knapp 8 Millionen Dollar Umsatz - das wären heute 19 Millionen Dollar - schwer. Nichtsdestotrotz erhielt er drei Academy Awards-Nominierungen für Hauptdarsteller Jon Voight, Nebendarsteller Eric Roberts und Cutter Henry Richardson. Voight konnte den Golden Globe gewinnen, während der Film selbst und Roberts nominiert waren.

Der Hubschrauberpilot Richard Holley kam vor dem Beginn der Dreharbeiten bei einem Absturz ums Leben, als er Drehorte für die Produktion suchte. Der Film ist ihm im Abspann gewidmet.

Ein Zuschauer schwärmt: "Ich habe den Film das erste Mal mit fünf Jahren gesehen. Er ist mir nie aus dem Gedächtnis gegangen und bleibt einer meiner Lieblingsfilme. Ich kann die eklatanten Handlungsfehler übersehen, weil die zugrunde liegende Geschichte so stark ist. Sie zeigt Leben und Tod in ihrer rohesten Form und dass man schlussendlich mit seinen Entscheidungen und seinem Schicksal auf sich gestellt ist. Der Streifen ist nicht immer perfekt, aber er ist perfekt, wenn er es sein muss. Rechnet man die wunderschöne Landschaft und die realistische und außergewöhnliche Action hinzu, hat man ein Werk mit echtem Herzen."



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