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Matrix Revolutions - Keanu Reeves
Matrix Revolutions - Keanu Reeves
© Warner Bros.

TV-Tipp für Dienstag (22.1.): Keanu Reeves bittet zum Kampf

Kabel1 zeigt "Matrix Revolutions"

"Matrix Revolutions", Kabel1, 22:35 Uhr
Zion verteidigt sich gegen das massive Eindringen der Maschinen, während Neo (Keanu Reeves) den Krieg an einer anderen Front beenden will und dabei auch den abtrünnigen Agenten Smith (Hugo Weaving) bekämpfen muss.

Der Verdacht, dass die Wachowski Brothers eigentlich gar keine ausreichende Handlung für eine Trilogie besaßen, als der gigantische Erfolg von "The Matrix" 1999 das Brüderpaar und Warner Brothers dazu verlockte, genau eine solche mit zwei weiteren Filmen zu erschaffen, erhärtet sich in diesem dritten und letzten Part deutlich. Bei aller weiterhin bestehenden technischen Brillanz besteht der aufwendig produzierte Abschluss hauptsächlich nur noch aus einem bombastischen Kriegs- und Kampfgetümmel - die weiterentwickelten Charaktere und philosophischen Ideen des zweiten Teils werden zu Gunsten der beeindruckenden Spezialeffekte fallen gelassen.

Andy und Larry Wachowski ("Jupiter Ascending") drehten ihren 150 Millionen Dollar teuren Science Fiction-Streifen parallel mit "The Matrix Reloaded" in den Fox Studios im australischen Sydney. Einzige Schwierigkeit war der Tod der Schauspielerin Gloria Foster, die am 29. September 2001 an den Folgen von Diabetes gestorben war. Ihre "Reloaded"-Szenen als Orakel waren bereits im Kasten, während die für "Revolutions" noch fehlten. Foster wurde durch Mary Alice ersetzt - und das Drehbuch umgeschrieben, um die neue Erscheinung des Orakels zu erklären.

Sechs Monate nach dem mit weltweit 721 Millionen Dollar Umsatz gigantisch erfolgreichen "The Matrix Reloaded" kam "The Matrix Revolutions" im November 2003 in die Kinos. Sei es, dass die Zuschauer schon durch den zweiten Teil enttäuscht und deutlich gegenüber der Reihe abgekühlt waren, sei es der zu kurze Zeitraum zwischen den beiden Parts oder sei es schlicht die Tatsache, dass erstmals ein "Matrix"-Werk miese Kritiken erhalten hatte und er durch schlechte Mundpropaganda abfiel - er spielte wesentlich weniger ein als die Vorgänger. 427 Millionen Dollar weltweit waren immer noch ein großartiges Ergebnis, der Platz acht in der Jahresbestenliste bedeutete - der Lack war defintiv ab.

Ein Zuschauer schreibt: "Das Augenmerk, das hier auf Details gelegt worden ist, und die Kameraführung können einen nur staunen lassen, wie viel Arbeit in diesen Film gesteckt worden ist. Ein definitiv sehenswerter Streifen, selbst für diejenigen, die den zweiten Teil nicht mochten."



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