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Das Schicksal ist ein mieser Verräter - Ansel Elgort...odley
Das Schicksal ist ein mieser Verräter - Ansel Elgort und Shailene Woodley
© 20th Century Fox

TV-Tipps für Samstag (2.2.): Shailene Woodley findet einen Leidensgenossen

Pro7 zeigt "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

Am Samstagabend bringt Pro7 im Hauptprogramm den kongenialen Film zur aktuellen Krebs-Debatte: Shailene Woodley und Ansel Elgort spielen zwei krebsleidende Jugendliche in dem Tränendrüsendrücker "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Im Nachtprogramm der ARD kehrt dann Indiens Superstar Shah Rukh Khan als Don zurück.

"Das Schicksal ist ein mieser Verräter", Pro7, 20:15 Uhr
Zwei an Krebs erkrankte Jugendliche (Shailene Woodley und Ansel Elgort) machen sich auf eine lebensbejahende Reise nach Amsterdam, um einen zurückgezogen lebenden Autoren (Willem Dafoe) zu treffen.

John Green, Autor von "The Fault in Our Stars" (so auch der Originaltitel des Streifens), hatte laut eigenen Angaben nicht vor, die Verfilmungsrechte zu seinem Erfolgsroman aus dem Jahr 2012 an ein Filmstudio zu verkaufen: "Hollywood kann keine unsentimentalen Filme über Krankheiten drehen." Aber der Preis von 20th Century Fox schien zu stimmen, denn Green veräußerte die Rechte dann doch.

Und hatte Glück. Denn Regisseur Josh Boone, dessen zweiter Film nach der Komödie "Stuck in Love" ("Love Stories") mit Jennifer Connelly dies ist, und seinem Autorenduo Scott Neustadter und Michael Weber ("Margos Spuren") gelang es, der Vorlage mit einem weisen, witzigen und Herz zerreißenden Drama, das seine Protagonisten nicht instrumentalisiert, gerecht zu werden.

Zwar hatte sich John gewünscht, dass Mae Whitman die Hauptrolle übernehmen solle, aber mit der Wahl von Shailene Woodley lag Boone goldrichtig. Gedreht wurde das in Indianapolis spielende Werk in Pittsburgh. Drei Tage lang filmte man Außenaufnahmen in Amsterdam; die Innenaufnahmen dort - so die im Anne Frank-Haus - entstanden im Studio in Pittsburgh.

"The Fault in Our Stars" kostete 12 Millionen Dollar und spielte 2014 weltweit 307 Millionen Dollar ein. Die Zuschauer verliebten sich in die Geschichte wie zuvor in die des Romans, und auch die Kritiker hebten den Daumen.

Kritiker Joshua Rothkopf schrieb in "Time Out": "Der Film ist weit entfernt von dem schamlosen Gefühlshammer, der er auch hätte werden können, und schafft es statt dessen, verdiente und dezente Tränen zu entlocken - eine lobenswerte Leistung, wenn man sich das Ausgangsmaterial besieht."



"Don - The King Is Back", ARD, 01:30 Uhr
Ein international gesuchter Gangster (Shah Rukh Khan) stellt sich, um dann dramatisch zu fliehen - und muss Verrat fürchten.

Ein mit deutschen Steuergeldern finanzierter indischer Thriller ist selten - und ein vor Ort in Berlin gedrehter einzigartig. Der visuell beeindruckende und mit spektakulärer Action und Verfolgungsjagden durchsetzte Streifen wird gerade für ein deutsches Publikum noch reizvoller, wenn sich diese Action am Brandenburger Tor, dem Olympiastadion, dem Gendarmenmarkt, am Alexanderplatz und an der East Side Gallery abspielt. Im November 2010 wurden dazu wochenweise Straßen in der Hauptstadt gesperrt.

Nach dem Erfolg seines Films "Don" im Jahr 2006 hatte Regisseur und Drehbuchautor Farhan Akhtar eine zügige Fortsetzung angekündigt, die dann aber doch auf sich warten ließ, unter anderem weil Hauptdarsteller Shah Rukh Khan, der in Berlin mit teilweise gefährlichen Stunts glänzen sollte, an der Schulter operiert wurde.

Als er mit seinem Film "My Name Is Khan" im Februar 2010 auf der Berlinale zu Gast war, begeisterte sich Khan für die Metropole und riet Akhtar, diese als Kulisse für die "Don"-Fortsetzung zu nutzen. Der Filmemacher folgte dem Wunsch des Bollywood-Stars und verlegte die Handlung dorthin, während das Original noch ausschließlich in Asien gespielt hatte. Zudem lockte die Bundesregierung mit einer Subvention von 3 Millionen Euro. Die Berliner Touristen-Information visitBerlin veröffentlichte 2012 den Stadtplan "Don in Berlin", in dem die Berliner Drehorte des Films verzeichnet sind.

In der Planung und Organisation vor Ort arbeiteten die indischen Filmstudios mit der deutschen Produktionsfirma Film Base Berlin zusammen, die als Co-Produzent für die Planung und Realisierung der Dreharbeiten verantwortlich zeichnete. 70 indische Produktionsmitglieder liefen für zwei Wochen durch die Stadt, um gemeinsam die geeigneten Drehorte zu finden. Nach Ende der Dreharbeiten in Berlin wurde noch in Malaysia gefilmt. Insgesamt kostete das im Original mit "Anführer" betitelte Werk umgerechnet 11 Millionen Dollar.

Mit überwiegend positiven Kritiken, einem weltweiten Einspiel von 46 Millionen Dollar und zwei Nominierungen bei den Indischen Filmpreisen für Hauptdarsteller Khan und Bösewicht Boman Irani wurde "Don 2" ein Erfolg. Eine weitere Fortsetzung soll sich derzeit in der Drehbuchphase befinden.

Kritiker Itrath Syed meinte in "Georgia Straight": "Mit seiner überschwänglichen Handlung, die sich auf einer weltweiten Bühne abspielt, bietet diese raffinierte Produktion ein Spektakel an Autojagden, cleveren Ränkeschmieden und Kriminalität."



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