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US-Filmstarts: Drei Chancenlose gegen "Avengers"

"UglyDolls" für die ganz Kleinen

Noch nicht mal eine Woche ist "Avengers: Endgame" in den Kinos und steht bereits bei 452 Millionen Dollar in den USA und 1,6 Milliarden Dollar weltweit. Am Ende des Wochenendes wird der Fantasy-Film mit Robert Downey Jr. die 600 Millionen Dollar-Marke überwunden haben und nähert sich dem Gesamtergebnis von "The Avengers", der 623 Millionen Dollar im Jahr 2012 einspielte. Dafür brauchte er damals 154 Tage - "Avengers: Endgame" reichen dafür zwölf. Weltweit wird er bald die 2 Milliarden Dollar-Marke kreuzen und hinter "Avatar" und dessen 2,7 Milliarden Dollar landen.

Mit weiterhin 4662 Kinos bleibt die 356 Millionen Dollar teure Comic-Verfilmung an diesem Wochenende der meistgezeigte Film aller Zeiten in den nordamerikanischen Filmtheatern und nimmt nun den nächsten Rekord ins Visier, von dem die Branche ausgeht, dass er ihn reißen wird. 2015 konnte "Star Wars: The Force Awakens" am zweiten Wochenende 149 Millionen Dollar umsetzen. Jetzt werden für den Marvel-Film bis zu 153 Millionen Dollar erwartet.

Alle anderen Streifen, inklusive der drei Neuveröffentlichungen, stehen im Schatten dieses Giga-Giganten. STX Entertainment wenden sich konsequent an eine andere Zielgruppe: Mit ihrem ersten Animationsstreifen "UglyDolls" wollen sie das Familienpublikum mit sehr jungen Kindern in 3652 Spielorte locken. Angesichts der schlechten Kritiken, die das Werk von Animationsveteran Kelly Asbury ("Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf") erhalten hat, ein schwieriges Unterfangen. Die 45 Millionen Dollar teure Produktion, die auf einem 2001 eingeführten Spielzeug fußt und mit vielen Sängern in der Stimmabteilung besetzt ist, wird laut Analysten auf lediglich 10 Millionen Dollar kommen.

Besser sieht es da für "Long Shot" aus, obwohl die Summit Entertainment-Produktion mit 3230 Lichtspielhäusern weniger breit anläuft. Dafür sind die Kritiken für die Komödie mit Charlize Theron und Seth Rogen richtig gut, und sowohl auf dem Sun Valley Film Festival als auch auf dem SXSW Filmfestival gewann das Werk von Regisseur Jonathan Levine ("Mädelstrip") jeweils den Publikumspreis. Eine Budget-Zahl gibt es nicht; Branchenkenner kalkulieren mit bis zu 15 Millionen Dollar Umsatz zum Auftakt, was "Long Shot" zum "Best of the Rest" machen würde.

Screen Gems veröffentlichen mal wieder einen Thriller für das afro-amerikanische Publikum, diesmal in Gestalt von "The Intruder" alias Dennis Quaid, der Meagan Good und Michael Ealy keinen Frieden in deren neuem Heim gönnt. Deon Taylor ("Supremacy") hat den Streifen, der auf 2222 Spielpläne gesetzt wird, für 8 Millionen Dollar in Szene gesetzt. Offenbar nicht allzu gut, glaubt man den Verrissen der Kritiker. Mehr als 10 Millionen Dollar sollten zum Auftakt nicht drin sein.


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