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Das Biest muss sterben - Michel Duchaussoy und Jean Yanne
Das Biest muss sterben - Michel Duchaussoy und Jean Yanne

TV-Tipp für Montag (3.6.): Michel Duchaussoy will seinen Sohn rächen

Arte zeigt "Das Biest muss sterben"

"Das Biest muss sterben", Arte, 20:15 Uhr
Ein Mann wird zum Geliebten (Michel Duchaussoy) einer Schauspielerin (Caroline Cellier), um an ihren Schwager (Jean Yanne) heranzukommen, den er für den Unfalltod seines Sohnes verantwortlich hält.

Ein typischer Chabrol. Der Regisseur und Drehbuchautor Claude Chabrol ("Biester") nutzt den Roman "The Beast Must Die" des irischen Autoren Cecil Day-Lewis aus dem Jahr 1938 und dessen Kriminalhandlung nur als Folie, auf der er wieder menschliche Verhaltensweisen und Antriebe dramatisch darstellen kann. In der Geschichte wird nichts verheimlicht, das einzig Unberechenbare für den Zuschauer ist die Psyche der Protagonisten. Gedreht wurde der französische Thriller hauptsächlich in Paris und im Département Finistère in der Region Bretagne.

Die makabre und bizarre Studie über die Risiken eines Rachefeldzugs wurde 1969 mit 1,1 Millionen verkauften Karten ein Erfolg beim französischen Publikum. In Deutschland kam "Que la bête meure" - so der Originaltitel - nicht in die Kinos, sondern wurde 1970 in der ARD uraufgeführt.

Ein Zuschauer lobt: "Die Geschichte wird zunehmend psychologisch und endet wie die Variation einer griechischen Tragödie. Das Drehbuch ist sorgfältig geschrieben - außer dem allzu arrangierten und albernen ersten Hinweis, den der Protagonist erhält - und die Dialoge sind genauso wohl überlegt orchestriert wie Claude Chabrol's Regie und steigern die Spannung nach und nach. Dabei fällt auf, dass der Filmemacher sich verweigert, seinen Streifen als reinen Thriller anzulegen. Die Handlung ist hier nicht von Belang, es geht mehr um die moralischen Implikationen der Rache und um die Natur des Menschen, was den Zuschauer noch lange nach Ende des Werks beschäftigt."



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