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TV-Tipp für Donnerstag (6.6.): Pornwut Sarasin lädt eine Unbekannte auf sein Hotelzimmer

3sat zeigt "Ploy"

"Ploy", 3sat, 23:40 Uhr
Ein thailändisches Ehepaar (Lalita Panyopas und Pornwut Sarasin), das in den USA ein Restaurant betreibt, sich aber auseinander gelebt hat, kehrt anlässlich einer Beerdigung in die Heimat zurück. Im Flughafenhotel macht der Mann die Bekanntschaft einer jungen Frau (Apinya Sakuljaroensuk) und lädt sie spontan auf das gemeinsame Zimmer, was einen handfesten Ehekrach herauf beschwört.

Nach zwei größeren, hoch budgetierten Produktionen setzte sich Regisseur und Drehbuchautor Pen-Ek Ratanaruang mit diesem thailändischen Drama wieder etwas kleiner und arbeitete konsequenter Weise auch mit seinem Kameramann Chankit Chamnivikaipong zusammen, der seine ersten drei Streifen photographiert hatte, den Ratanaruang für seine größeren Produktionen dann aber ersetzt hatte. Gefilmt wurde für umgerechnet 2 Millionen Dollar in Bangkok

Das erotische Drama setzt sich meditativ mit einer Ehekrise auseinander, baut aber auch Thriller-Elemente ein. Das langsame Tempo und die verwirrende lose Struktur mögen nicht jedermanns Geschmack sein, aber die eigenwillige Atmosphäre fasziniert.

Bei der Uraufführung in Cannes im Jahr 2007 konnten die Sexszenen gezeigt werden, die notorisch prüden thailändischen Zensoren verlangten dann aber Schnitte für die Kinoauswertung. Zur Enttäuschung der Filmemacher nach den positiven Besprechungen in Cannes floppte der Film auf dem Heimatmarkt. In Deutschland kam "Ploy" gar nicht in die Lichtspielhäuser, sondern feierte seine Premiere nur auf Disc.

Bei den Asiatischen Filmpreisen waren Nebendarstellerin Apinya Sakuljaroensuk und Kameramann Chankit Chamnivikaipong nominiert.

Kritiker Todd Brown befand auf "Twitchfilm.net": "Ein wunderschöner, gedankenvoller und meditativer Film, der dem Zuschauer einiges abverlangt, aber die Geduldigen belohnt."



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