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Captain Phillips - Tom Hanks
Captain Phillips - Tom Hanks
© Sony Pictures

TV-Tipp für Samstag (22.6.): Tom Hanks fällt unter die Piraten

RTL2 zeigt "Captain Phillips"

Am Samstagabend können sich die jüngeren Semester im Pro7-Hauptprogramm mit der US-Komödie "The DUFF" vergnügen, während das gesetztere Publikum parallel auf RTL2 mit Tom Hanks als "Captain Phillips" mitfiebern kann.

"Duff - Hast du keine, bist du eine", Pro7, 20:15 Uhr
Eine Schülerin (Mae Whitman), die herausgefunden hat, dass sie von ihren Mitschülerinnen als DUFF - Designated Ugly Fat Friend - verspottet wird, will ihr Leben ändern und es den Anderen zeigen.

Regisseur Ari Sandel ("When We First Met") war bereits Oscar-Preisträger, bevor er überhaupt seinen ersten Kinofilm drehte. 2005 hatte er den Goldjungen für seinen Kurzfilm "West Bank Story" erhalten. Nun engagierten ihn CBS Films, um den Roman "The DUFF" ("Von wegen Liebe") der US-Autorin Kody Keplinger auf die Leinwand zu bringen, an dem das Studio sofort bei Erscheinen im Jahr 2011 die Verfilmungsrechte erworben hatte.

Sandel zeigte sich der Aufgabe gewachsen. Für 8,5 Millionen Dollar drehte er in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia diese US-Komödie, die dem Sub-Genre der Teenie-Komödie eine erfrischende selbstironische Wendung verpasst und mit einer wie stets großartigen Mae Whitman aufwarten kann.

"The DUFF" erhielt 2015 gute Kritiken, floppte allerdings an den Kinokassen mit einem weltweiten Einspiel von nur 43 Millionen Dollar.

Kritikerin Amanda Greever schrieb in "The Daily Times": "Ein Teil von mir findet, dass ich diesen Film schon aus Prinzip nicht mögen darf, aber ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich mich nicht amüsiert habe."



"Captain Phillips", RTL2, 20:15 Uhr
Die wahre Geschichte von Captain Richard Phillips (Tom Hanks) und der Kaperung seines unter US-Flagge fahrenden Frachtschiffes 2009 durch somalische Piraten - das erste Mal seit 200 Jahren, dass ein US-Handelsschiff geentert wurde.

Am 8. April 2009, 440 Kilometer vor der somalischen Küste, enterten somalische Piraten das Handelsschiff MV Maersk Alabama. Durch das besonnene Vorgehen des damals 53 Jahre alten, erfahrenen Kapitäns Richard Phillips gelang es, die Kaperung ohne Todesfälle auf Seiten der Amerikaner zu überstehen. Der Seemann verarbeitete die Geschehnisse ein Jahr darauf in seinem Buch "A Captain's Duty: Somali Pirates, Navy SEALs, and Dangerous Days at Sea". Columbia Pictures erwarben die Verfilmungsrechte und engagierten den britischen Regisseur Paul Greengrass ("Jason Bourne"), es für 55 Millionen Dollar auf die Leinwand zu bringen.

Für die Rolle der somalischen Piraten organisierte das Filmstudio ein weltweites Casting und wählte 2011 in der letzten Runde aus rund 700 Bewerbern Barkhad Abdi, Barkhad Abdirahman, Faysal Ahmed und Mahat M. Ali aus. Greengras ließ diese erst bei der ersten gemeinsamen Szene auf Tom Hanks und die amerikanischen Schauspieler treffen, um die Spannung zwischen den Akteuren nicht im Vorfeld zu minimieren. Gefilmt wurde vor der Küste Maltas auf echten Schiffen, wobei auch mit einer sorgfältigen Vorbereitung auf die korrekte Darstellung der Geschehnisse wert gelegt wurde. Letztlich entspricht das, was Greengras und sein Drehbuchautor Billy Ray ("Vor ihren Augen") zeigen, in etwa dem, wie es sich in der Realität zugetragen hat.

Der kluge, stark gespielte und unglaublich intensive US-Thriller bot Hanks die Gelegenheit für eine weitere brillante Darstellung und wurde 2013 mit weltweit 218 Millionen Dollar ein Erfolg. Er landete auf zahlreichen Jahresbestenlisten und wurde für über 100 Preise nominiert, darunter sechs Oscars: Als "Bester Film", für Drehbuchautor Billy Ray, für Nebendarsteller Barkhad Abdi, für den Cutter Christopher Rouse, den "Besten Tonschnitt" und die "Beste Tonmischung". Bei den Golden Globes waren der Film, Regisseur Paul Greengrass, Hauptdarsteller Hanks und Nebendarsteller Abdi nominiert. Bei den Britischen Filmpreisen gewann Nebendarsteller Abdi den BAFTA Award; nominiert waren der Film, Regisseur Greengrass, Drehbuchautor Ray, Hauptdarsteller Hanks, Kameramann Barry Ackroyd, Komponist Henry Jackman, Cutter Rouse und die Tontechniker.

Kritiker Russell Hainline lobte in "Movie Mezzanine": "Geschichtenerzählen in Reinform. Der Film funktioniert als reiner Thriller, aber erreicht dabei nuancierte Charakterzeichnungen und thematische Komplexität."



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