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A Nightmare on Elm Street - Heather Langenkamp
A Nightmare on Elm Street - Heather Langenkamp
© New Line Cinema / Zade Rosenthal

TV-Tipp für Dienstag (9.7.): Robert Englund sorgt für Alpträume

Kabel1 zeigt "A Nightmare on Elm Street"

"A Nightmare on Elm Street", Kabel1, 22:10 Uhr
Der Geist eines gelynchten Hausmeisters und Kindermörders (Robert Englund) rächt sich an den Menschen, die für seinen vorzeitigen Feuertod verantwortlich gewesen sind, indem er in die Träume ihrer Kinder eindringt.

Kein Filmstudio war an Wes Craven's Drehbuch zu "A Nightmare on Elm Street" interessiert. Schließlich ließen sich New Line Cinema darauf ein, den US-Horrorfilm zu produzieren. Das Budget von 1,8 Millionen Dollar musste mühselig zusammen gekratzt werden - laut Hollywood-Folklore kam die Hälfte der Summe von "irgendeinem jugoslawischen Typen, dessen Freundin zum Film wollte".

Am Ende zahlen sich die Mühen mehr als aus - "A Nightmare on Elm Street" wurde 1984 ein Überraschungserfolg in Amerika und spielte 25 Millionen Dollar ein, was heute etwa 65 Millionen Dollar entspricht. Die Produktionskosten waren innerhalb einer Woche wieder drin. Man spricht daher auch von New Line Cinema als "The House That Freddy Built".

Die ikonische Figur des Kinderschrecks Freddy Krueger gehört zusammen mit Michael Myers aus "Halloween" und Jason Vorhees aus "Friday the 13th" zur heiligen Dreifaltigkeit des Slasher-Subgenres, das Ende der Siebziger und in den Achtzigern die Kinokassen klingeln ließ. "A Nightmare on Elm Street" zog sechs Fortsetzungen bis 1994, eine Fernsehserie, ein Crossover mit "Friday 13th" in "Freddy vs Jason" im Jahr 2003 und eine Neuverfilmung im Jahr 2010 nach sich. Nichts davon kommt annähernd an die Qualität des Originals heran.

Die intelligente Ausgangssituation, kombiniert mit der geschickten Inszenierung, originellen Ideen und der wahrlich schrecklichen Erscheinung des Freddy Kruger, sorgt bis zum heutigen Tag für Gruselschauer.

Die Inspiration zu seinem Drehbuch hatte Regisseur Craven ("Scream") durch eine Reihe von drei Zeitungsartikeln in der "Los Angeles Times" in den Siebzigern erhalten, in denen von asiatischen Flüchtlingen aus Südost-Asien berichtet wurde, die sich wegen starker Alpträume weigerten zu schlafen und von denen einige tatsächlich im Schlaf gestorben sein sollen. Ursprünglich sollte David Warner die Hauptrolle übernehmen, der aber aus Termingründen absagen musste. Gedreht wurde in und um Los Angeles. Johnny Depp gab hier sein Leinwanddebut.

Die Kritiker lobten den Streifen einhellig, aber die Zensoren taten sich schwer. In Deutschland verabreichte die FSK der unter "Nightmare - Mörderische Träume" veröffentlichten Produktion ein "Ab 18 Jahren" und indizierten ihn. 2007 wurde die Indizierung aufgehoben und der Film "Ab 16 Jahren" freigegeben. Im Fernsehen liefen um sieben Minuten gekürzte Fassungen.

Ein Zuschauer schwärmt: "Intensiv, originell, gruselig, düster, mit etwas Humor und wirklich wegweisenden Ideen. Wes Craven zeigt uns Dinge, die wir zuvor noch nie gesehen haben und die wir nicht vergessen werden. Aber es gibt einen weiteren Grund, warum sich der Film von anderen Horrorstreifen unterscheidet. Die Charaktere sind glaubhaft, sympathisch und man will wirklich sehen, wie sie dem Tod entgehen. Hier gibt es keine wuschigen Teenager, die so wenig Gehirnzellen haben, dass sie fast darum betteln, vom Mörder erwischt zu werden. Und nicht zuletzt haben wir Freddy Krueger, das ultimative Schreckgespenst. Sein Aussehen, sein sadistisches Lachen und seine starken Sprüche sind perfekt."



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