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Die Monster AG
Die Monster AG
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

TV-Tipp für Donnerstag (8.8.): Monster will gelernt sein

Vox zeigt Meisterwerk "Die Monster AG"

"Die Monster AG", Vox, 20:15 Uhr
Um Energie für ihre Stadt zu gewinnen, müssen Monster Kinder ängstigen, um deren Schreie aufzufangen. Kinder gelten als giftig. Als es eines von ihnen in die Monsterwelt schafft, müssen zwei Monster (gesprochen von Ilja Richter und Reinhard Brock) erkennen, dass die Dinge aber nicht so sind, wie sie scheinen...

Dieser US-Animationsstreifen ist nicht nur klug, witzig, rasant und ein Fest für die Augen, sondern war 2001 ein weiteres Paradeexemplar dafür, wie Pixar Animation Studios die Latte für die moderne computergenerierte Animation wieder ein Stück höher legten. Die perfekte Computeranimation war den Anstrengungen der Animationskünstler und -techniker der Disney-Tochter geschuldet. Die Produktionsgesellschaft gründete eine Abteilung, die das neue Simulationsprogramm Fizt einsetzte, mit dem es erstmals möglich wurde, Fell und Kleidung realistisch zu animieren. Und natürlich lag dem die rasante Entwicklung der Mikroprozessoren zugrunde, die seit "Toy Story" sechs Jahre zuvor ins Land gegangen waren. 200 Prozessoren waren bei "Toy Story" im Einsatz, bei "Toy Story 2" waren es 1999 schon 1400 - und bei "Monsters, Inc." - so der Originaltitel - waren es bereits 3500.

Erstmals nahm bei einem Pixar-Streifen nicht Chef und Grüner John Lasseter auf dem Regiestühlchen Platz, sondern überließ die Verantwortung dem Regiedebutanten Pete Doctor ("Alles steht Kopf"), der die Idee für dieses Meisterwerk gehabt und das Drehbuch geschrieben hatte.

Die Kritiker waren begeistert, ebenso wie das Publikum, das die Kinos stürmte. Die mit 115 Millionen Dollar nicht eben billige Walt Disney Pictures-Produktion wurde mit weltweit 577 Millionen Dollar ein Riesenerfolg und hinter "Harry Potter and the Philosopher's Stone" und "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring" der dritterfolgreichste Film des Jahres.

Der Song "If I Didn't Have You" von Randy Newmann gewann den Oscar; Newman war auch für seine Musik nominiert, ebenso wie der Film selbst und der Tonschnitt.

Kritiker James Plath schrieb in "Family Home Theater": "Der Film ist lustig, die Figuren liebenswert, die Monsterwelt klar entwickelt, und die Pixar-Gang hat Spaß damit."



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