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Rambo: Last Blood - US-Poster
Rambo: Last Blood - US-Poster
© Lionsgate

US-Filmstarts: Letzte Runde für Rambo

Brad Pitt greift nach den Sternen

Ein spannendes Kinowochenende steht in Kanada und den USA an. 10 000 Kinos wechseln heute ihr Programm und nehmen einen der drei Neustarts auf die Spielpläne. "Rambo: Last Blood", "Ad Astra" und "Downton Abbey" ringen um die Publikumsgunst, und mittendrin sind auch noch die Gold- und Silbermedaillengewinner des letzten Wochenendes, "It Chapter Two" und "Hustlers".

Der größte Debutant des Trios ist mit 3618 Kinos "Rambo: Last Blood", der insgesamt fünfte Film um den Vietnam-Veteranen, der erstmals 1982 in "First Blood" auf die Leinwände gebracht wurde. Vor elf Jahren hat Titeldarsteller Sylvester Stallone die Reihe mit "Rambo" mäßig erfolgreich wieder belebt, und nun scheint das letzte Kapitel zu folgen. Stallone hat diesmal nur das Drehbuch geschrieben und die Regie an Adrian Grunberg ("Get the Gringo") abgetreten. Wie viel der Thriller gekostet hat, ist noch nicht bekannt. Analysten rechnen mit einem Einspiel von bis zu 20 Millionen Dollar. "Rambo" debutierte 2008 mit 18 Millionen Dollar. Die schlechten Kritiken könnten ein höheres Ergebnis für die Lionsgate-Produktion verhindern.

3460 Lichtspielhäuser nehmen "Ad Astra" ins Programm. Der Science Fiction-Film von James Gray ("The Lost City of Z") hat 20th Century Fox 100 Millionen Dollar gekostet. Der Brad Pitt-Werk hat sehr gute Besprechungen erhalten und wird von Branchenkennern bei 19 Millionen Dollar gesehen.

Ironischerweise wird dem Kleinsten der Premieren die Tabellenspitze mit bis zu 22 Millionen Dollar am ehesten zugetraut. "Downton Abbey", das britische Drama, das die gleichnamige Erfolgsfernsehserie, die von 2010 bis 2015 weltweit erfolgreich lief, startet von sehr guten Kritiken begleitet in 3079 Filmtheatern. Regie hat wie bei der TV-Serie Michael Engler geführt; das Drehbuch stammt erneut von Erfinder Julian Fellows. Umgerechnet 13 Millionen Dollar hat die Kinoversion mit Hugh Bonneville gekostet. Sollte der Streifen sogar 23 Millionen Dollar einspielen, wäre er die erfolgreichste Premiere für Verleiher Focus Features. Deren aktueller Beststarter ist "Insidious Chapter 3" mit 22 Millionen Dollar im Jahr 2015.


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