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Star Wars - Die Rückkehr der Jedi-Ritter - David...amill
Star Wars - Die Rückkehr der Jedi-Ritter - David Prowse und Mark Hamill
© Lucasfilm

TV-Tipp für Freitag (25.10.): Mark Hamill schlägt zurück

Pro7 zeigt Meisterwerk "Star Wars - Die Rückkehr der Jedi-Ritter"

"Star Wars - Die Rückkehr der Jedi-Ritter", Pro7, 20:15 Uhr
Nachdem sie Han Solo (Harrison Ford) aus dem Palast von Jabba the Hutt gerettet haben, versuchen die Rebellen den zweiten Todesstern zu zerstören, während Luke Skywalker (Mark Hamill) darum kämpft, Darth Vader von der Dunklen Seite der Macht zurückzuholen.

Aller guten Dinge sind drei, und nach dem Riesenerfolg von "The Empire Strikes Back" drei Jahre zuvor war es keine Frage, dass "Star Wars" als Trilogie enden würde, zumal der Vorgänger ja vollkommen offen geendet hatte und die Fans erwarteten, dass alle losen Handlungsfäden noch zusammen geführt werden würden. Wie bei "The Empire Strikes Back" schrieb Lawrence Kasdan das Drehbuch, diesmal zusammen mit Produzent und "Star Wars"-Vater George Lucas. Dieser finanzierte diesen Science Fiction-Film wieder selbst, jetzt mit einem nochmals wesentlichen höheren Budget von 32 Millionen Dollar nach 18 Millionen Dollar für den Vorgänger.

Für die Regie hatte Lucas interessante Künstler im Auge: Doch weder David Lynch, der stattdessen "Dune" drehte, noch David Cronenberg, der stattdessen "Videodrome" inszenierte, sagten zu. So kam der relativ unbekannte Waliser Richard Marquand, der zwei Jahre zuvor den britischen Thriller "Die Nadel" mit Donald Sutherland in die Kinos gebracht hatte, zum Job. Es war aber kein Geheimnis, dass sich Lucas als "Zweit-Regisseur" ständig am Drehort aufhielt und großen Einfluss auf die Dreharbeiten nahm. "Es ist, als ob man 'Hamlet' verfilmt, mit Shakespeare nebenan", meinte Marquand zu der Konstellation.

Erstmals liefen die Dreharbeiten zu einem "Star Wars"-Film, die wieder in den Londoner Elstree-Studios, dazu noch in den US-Bundesstaaten Arizona und Kalifornien stattfanden, ohne größere Probleme, und wenn am Ende auch das Niveau der ersten beiden Teile nicht erreicht wurde, so ist "Return of the Jedi" doch ein unterhaltsames Meisterwerk und ein angemessener Abschluss der Trilogie.

Wieder lieferten Industrial Light and Magic mit den insgesamt 900 hervorragenden Spezialeffekten meisterhafte Arbeit ab, die erneut mit einem Spezial-Academy Award gewürdigt wurde. Dazu gab es Nominierungen für Komponist John Williams, Bühnenbild, Ton und Toneffekte-Schnitt. Bei den Britischen Filmpreisen gewannen die Visuellen Effekte-Künstler; nominiert waren Bühnenbildner, Maskenbildner und die Tontechniker.

Wie die beiden ersten Teile wurde auch "Episode VI" 1983 der erfolgreichste Film des Jahres und spielte weltweit 475 Millionen Dollar ein und übertraf die Zuschauerzahlen von "The Empire Strikes Back". Die Kritiken waren bei Filmstart überwiegend positiv; die Kritik am "Puppentheater" und den Ewoks wurde erst über die Jahre lauter.

Ein Zuschauer findet: "Die Gefühle werden vielleicht nicht so aufgerührt wie im Vorgänger, aber dieser Film ist so voller toller Charaktere und Action-Sequenzen, dass er immer noch überzeugt. Die verschiedenen Elemente werden so gut zusammen geführt, dass man Spaß hat und es schwer ist, für dieses Abschlusskapitel keine Sympathie zu hegen."



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