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Der Patriot - Mel Gibson
Der Patriot - Mel Gibson
© Columbia TriStar

TV-Tipp für Dienstag (26.11.): Mel Gibson stellt sich vor seine Familie

Kabel1 zeigt "Der Patriot"

"Der Patriot", Kabel1, 00:45 Uhr
Ein friedfertiger Famer (Mel Gibson) wird während der Amerikanischen Revolution im Jahr 1777 zu einem Anführer, nachdem ein sadistischer britischer Offizier (Jason Isaacs) seinen Sohn (Gregory Smith) ermordet hat.

In Sachen historische Genauigkeit ist das Positive schnell erzählt: Der deutsche Regisseur Roland Emmerich ("White House Down") drehte seinen US-Abenteuerfilm vor Ort der historischen Schauplätze im US-Bundesstaat South Carolina. Ansonsten geriet die 110 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion bei ihrer Veröffentlichung im Jahr 2000 schwer unter Beschuss. Das "TIME"-Magazin zählte den Streifen 2011 zu den zehn historisch irreführendsten Streifen, und genau das warfen ihm seine Kritiker bereits bei der Uraufführung vor. Kritiker-Papst Roger Ebert meinte, dass "nichts von alledem mit der historischen Wahrheit des Revoutionskrieges zu tun hat".

Insbesondere die Szene im Drehbuch von Robert Rodat ("Thor: The Dark Kingdom"), in der die Briten wehrlose Menschen in eine Kirche treiben und diese dann anzünden, rief Empörung hervor, zumal es die deutsche SS war, die im Zweiten Weltkrieg für solche Greuel berüchtigt war - pikant bei einem deutschen Regisseur.

Aber wie sieht es mit "The Patriot" als Kinoerlebnis aus, wenn man diese Einwände ausblendet? Wesentlich besser. Auch wenn Emmerich auf zahlreiche Klischees zurückgreift und es mit dem Melodrama übertreibt, ist sein Werk unterhaltsam, spannend und wunderschön photographiert.

Bei gemischten Kritiken lief der Film mit einem weltweiten Umsatz von 215 Millionen Dollar erfolgreich. Der Film erhielt drei Oscar-Nominierungen für Kameramann Caleb Deschanel, Komponist John Williams und den "Besten Ton".

Kritiker Mac Verstandig schrieb in "Movie Reviews": "Der Film bietet einige exzellente Nebendarsteller, Atem beraubende Bilder und eine Handlung, die - ob man es nun will oder nicht - viele Gefühle anzapft."



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