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Die Eiskönigin 2
Die Eiskönigin 2
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (22. - 24.11.): Konkurrenz erstarrt in Ehrfurcht vor "Frozen"

Disney-Fortsetzung mit Mega-Debut

Wieder mal füllen Walt Disney Studios die Kinosäle, diesmal nicht via ihre Töchter Lucasfilm, Marvel oder Pixar, sondern auf ihrem ureigenen Gebiet - dem Walt Disney-Animationsstreifen. "Frozen 2" erfüllt die in ihn gesetzten Hoffnungen vollständig und führt die Top Twelve-Produktionen zu sehr guten 192 Millionen Dollar. Das liegt allerdings sogar noch unter den herausragenden 209 Millionen Dollar des Vorjahreswochenendes, als ein anderer Disney-Animationsstreifen - "Ralph Breaks the Internet" ("Chaos im Netz") mit 56 Millionen Dollar auf dem Spitzenrang Premiere feierte.

Gold
127 Millionen Dollar war den nordamerikanischen Familien "Frozen 2" wert. Für den Animationsstreifen mit der Stimme von Kristen Bell ist noch immer keine Budgetzahl veröffentlicht worden, aber dank der gigantischen 223 Millionen Dollar aus dem Ausland, die also ein weltweites Einspiel von 350 Millionen Dollar nach nur drei Tagen ergeben, muss sich niemand bei Walt Disney Pictures Gedanken machen. Ihr Streifen hat gute Kritiken erhalten und löste mit massiven 4400 Kinos "Doctor Sleep" auch als meistgezeigten Streifen ab und verwies Spitzenreiter "Ford v Ferrari" mühelos vom Thron. Das ist das beste Debut eines Original-Disney-Zeichentrickfilms aller Zeiten und das drittbeste Premiere eines Animationsstreifens hinter "Incredibles 2" und "Finding Dory".

Silber
"Ford v Ferrari" ("Le Mans 66 - Gegen jede Chance") wird am zweiten Wochenende auf den zweiten Rang verdrängt. Um gemäßigte minus 49 Prozent sackte die Zuschauernachfrage auf 16 Millionen Dollar ab. Das Drama mit Matt Damon ist in unverändert 3528 Lichtspielhäusern zu sehen. Die 98 Millionen Dollar teure 20th Century Fox-Produktion liegt nach zehn Tagen bei 58 Millionen Dollar; weltweit sind es 104 Millionen Dollar.

Bronze
Exellente Kritiken und Tom Hanks haben nicht ausgereicht, um das Interesse an "A Beautiful Day in the Neighborhood" ("Der wunderbare Mister Rogers") besonders zu befeuern. Lediglich 13 Millionen Dollar ist den Zuschauern in Kanada und den USA das Drama über den US-Fernsehstar Fred Rogers in 3235 Spielorten wert gewesen. Die Columbia Pictures-Produktion hat nur 25 Millionen Dollar gekostet.

Die Neuen
"21 Bridges" mit "Black Panther" Chadwick Boseman höchstpersönlich startet als Vierter mit schwachen 9 Millionen Dollar in 2665 Filmtheatern. Der Kriminalfilm hat STX Entertainment 33 Millionen Dollar gekostet und verzeichnet gemischte Rezensionen.

Auf den Plätzen

Fünfter ist "Midway" (3. Woche / bisher insgesamt 43 Millionen Dollar); Sechster ist die John Cena-Komödie "Playing with Fire" ("Chaos auf der Feuerwache" / 3. Woche / 31 Mio.); Siebter ist der Helen Mirren-Thriller "The Good Liar" (2. Woche / 11 Mio.); Achter ist der Kristen Stewart-Abenteuerfilm "Charlie's Angels" (2. Woche / 14 Mio.); Neunter ist "Last Christmas" (3. Woche / 27 Mio.) und schließlich Zehnter ist "Joker" (8. Woche / 327 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"Doctor Sleep" ist mehr "Pet Sematary" als "It Chapter Two" geworden. Der Horrorfilm mit Ewan McGregor ist einer der großen Flops des Kinojahres 2019. Schon am dritten Wochenende fliegt die 55 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion mit bedauernswerten 29 Millionen Dollar aus den Top Ten; weltweit sind es auch nur insgesamt 62 Millionen Dollar. Stephen King bedeutet weiterhin nicht automatisch Erfolg beim Kinopublikum.

"Maleficent: Mistress of Evil" verabschiedet sich mit 109 Millionen Dollar in sechs Wochen erfolgreich aus den Charts. Der Fantasy-Film mit Angelina Jolie bleibt aber himmelweit hinter den 241 Millionen Dollar des Originals aus dem Jahr 2014 zurück. Wenn Walt Disney Pictures dennoch einen dritten Teil avisieren würden, dann wegen der beeindruckenden 363 Millionen Dollar aus dem Ausland, die das weltweite Gesamtergebnis auf 472 Millionen Dollar getrieben haben - auch bitter nötig bei Kosten von 185 Millionen Dollar.

Das Drama "Harriet" mit Cynthia Erivo muss am vierten Wochenende mit 36 Millionen Dollar aus den Charts weichen. Focus Features haben 17 Millionen Dollar investiert.


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