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Guardians of the Galaxy Vol. 2 - Chris Pratt und Dave Bautista
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

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Pro7 zeigt FreeTV-Premiere "Guardians of the Galaxy 2"

Gegen den TATORT bringen Pro7 mit der FreeTV-Premiere "Guardians of the Galaxy Vol. 2" und Arte mit dem David Lean-Klassiker "Ryans Tochter" am Sonntagabend zwei Schwergewichte im Hauptprogramm in Stellung.

"Guardians of the Galaxy Vol. 2", Pro7, 20:15 Uhr
Die Guardians-Crew muss sich als Team beweisen, während sie mit persönlichen Problemen zu kämpfen hat, insbesondere Star-Lord (Chris Pratt) mit dessen anspruchsvollen Vater Ego (Kurt Russell).

Schon vor der Premiere des ersten "Guardians of the Galaxy" 2014 kündigten Marvel Studios an, dass es eine Fortsetzung geben würde. Die Testvorführungen hatten die Produzenten und Manager bei der Konzernmutter Walt Disney Studios bereits dermaßen überzeugt, dass sie sofort grünes Licht für die Fortsetzung gaben. Die hervorragenden Kritiken und der weltweite Riesenerfolg mit 772 Millionen Dollar für das Original zementierten diese frühe Festlegung als goldrichtig.

Hinter der Kamera zog erneut Regisseur und Drehbuchautor James Gunn die Fäden, der sich entschied, die Handlung des Sequels ein paar Monate nach den Ereignissen des ersten Parts einsetzen zu lassen und sich stärker auf die einzelnen Charaktere zu konzentrieren und dafür auf Marvel Comics-Charaktere wie Thanos, Mantis und Adam Warlock zu verzichten.

Gedreht wurde auf allen 18 Bühnen der Pinewood Atlanta Studios in Fayette County im US-Bundesstaat Georgia, als erste Produktion mit einer 8K-Kamera. Gunn erklärte: "Auch wenn der Film aus vielen computergenerierten Bildern bestehen wird, haben wir sehr große Bühnenaufbauten. Ich möchte so viele echte Kulissen wie möglich haben und die Umgebung so real wie möglich halten, um die CGI-Elemente auszubalancieren."

Das Budget wurde im Vergleich zum ersten Part um 30 Millionen Dollar auf 200 Millionen Dollar erhöht. Acht Spezialeffektefirmen waren mit rund 1800 Visuellen Effekten beauftragt - die mit einer Nominierung für den Academy Award belohnt wurden. Während die Schauspieler des ersten Parts alle wieder zurückkehrten, gab es hinter den Kameras einige Veränderungen, weil einige Künstler bei "Doctor Strange" eingesetzt wurden.

Der 15. Streifen im Marvel Cinematic Universe (MCU) ist zwar nicht so aufregend frisch wie das Original, macht aber fast genauso viel Spaß mit der mit Action vollgepackten Handlung, seinen umwerfenden Bildern und dem respektlosen Humor.

Die Kritiken für "Guardians of the Galaxy Vol. 2" waren gut, die Zuschauer begeistert, und mit weltweit 863 Millionen Dollar lief er zumindest nach Umsatz noch ein Stück erfolgreicher.

Kritikerin Kate Roger schrieb in "Newshub": "Zum Brüllen komisch, problemlos zum mehrmals Sehen und schön die Charaktere und ihre Geschichten ausbauend, werden alte und neue Fans das Kino so wie ich verlassen - von Ohr zu Ohr grinsend."



"Ryans Tochter", Arte, 20:15 Uhr
Eine verheiratete Frau (Sarah Miles) hat während des Ersten Weltkriegs in einem kleinen irischen Dorf eine Affaire mit einem gestörten britischen Offizier (Christopher Jones).

"Madame Bovary" à la David Lean ("Lawrence of Arabia"). Das bedeutet großartige Landschaftsaufnahmen, hohe handwerkliche Sorgfalt, große Gefühle und eine Laufzeit von dreieinhalb Stunden. Ob die recht triviale Handlung - die von Drehbuchautor Robert Bolt ("The Mission") zumindest um die politische Dimension der Osterunruhen von 1916, dem Aufstand der Iren gegen die Briten, erweitert wurde - diese Länge rechtfertigt, wurde insbesondere von den vielen feindseligen Kritikern bei der Premiere 1970 in Frage gestellt.

Das für 13 Millionen Dollar auf der irischen Dingle-Halbinsel gedrehte britische Drama wurde trotz der schlechten Presse für MGM ein Riesenerfolg. Alleine in den USA spielte "Ryan's Daughter" 31 Millionen Dollar ein.

Dazu kamen zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Bei den Academy Awards erhielt das Werk zwei Oscars für Nebendarsteller John Mills und Kameramann Freddie Young; nominiert waren zudem Hauptdarstellerin Sarah Miles und die Tontechniker. Bei den Golden Globes gewann ebenfalls Nebendarsteller Mills; nominiert waren Hauptdarstellerin Miles und Nebendarsteller Trevor Howard. Bei den Britischen Filmpreisen gab es zehn Nominierungen für den Film, Regisseur David Lean, Hauptdarstellerin Miles, Nebendarstellerin Evin Crowley, Nebendarsteller Mills, Kameramann Young, Cutter Norman Savage, Bühnenbildner Steven Grimes, Kostümbildnerin Jocelyn Rickards und die Tontechniker.

Ein Zuschauer lobt: "Obwohl ich eher ein Fan von Science Fiction und Action bin, ist dieser Streifen mein Lieblingsfilm. Ich gebe zu, dass es kein 'Dr. Zhivago' oder 'The Bridge on the River Kwai' ist, aber immer noch ein majestätisches, episches Werk. Wunderschön photographiert in herrlicher Landschaft, mit magischer Musik und einer Liebesgeschichte, die still und dezent und zugleich so mächtig ist. Ein absolut unvergesslicher Film."



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