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Die Eiskönigin 2
Die Eiskönigin 2
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (29.11. - 1.12.): Fettes Thanksgiving für "Frozen 2"

Rekordergebnis zum Fest

Die nordamerikanischen Zuschauer haben den Kinobesitzern ein wunderbares Thanksgiving beschert - die Filmtheater waren gut besucht, nicht zuletzt dank des phänomenalen "Frozen 2". Insgesamt setzten die Top Twelve gute 170 Millionen Dollar um, deutlich mehr als die mäßigen 109 Millionen Dollar des Vorjahreswochendes, an dem "Ralph Breaks the Internet" ("Chaos im Netz") - eine weitere Disney-Produktion - an seinem Wochenende mit 25 Millionen Dollar die Tabellenführung behauptete.

Gold
Keine Überraschung auf dem Platz an der Kinokassensonne: "Frozen 2" ("Die Eiskönigin 2") dominiert nach dem hervorragenden Debut in der Vorwoche auch an seinem zweiten Wochenende das Geschehen in Kanada und den USA. Ein erfreulich gemäßigter Zuschauerrückgang im Wochenendvergleich von nur minus 34 Prozent sorgte für ein Einspiel von 86 Millionen Dollar. Noch nie hat ein Streifen zu Thanksgiving so viel eingespielt.

Nach zehn Tagen steht der Animationsstreifen mit der Stimme von Idina Menzel bereits bei 289 Millionen Dollar. Keine Frage, dass die 150 Millionen Dollar teure Fortsetzung die 400 Millionen Dollar des Originals aus dem Jahr 2013 übertreffen wird. Noch besser läuft es im Ausland, wo die Kassen bereits zum Klang von 453 Millionen Dollar klingeln. Weltweit hat die Walt Disney Pictures-Produktion also bereits 742 Millionen Dollar umgesetzt und wird die Milliardengrenze mit Leichtigkeit überwinden. Mit 4440 Spielstätten bleibt das Sequel mit weitem Abstand auch der meistgezeigte Streifen Nordamerikas.

Silber
Einen guten Start legt "Knives Out" hin. Der Kriminalfilm mit Jamie Lee Curtis, der phantastische Kritiken erhalten hat, kommt auf 41 Millionen Dollar und hat damit sein reines Produktionsbudget von 40 Millionen Dollar bereits auf einen Schlag wieder eingespielt. Die Lionsgate-Produktion debutierte in 3461 Spielorten.

Bronze
Der zweite Neustarter "Queen & Slim" feiert seine Premiere mit 16 Millionen Dollar. Das 20 Millionen Dollar teure Drama mit Daniel Kaluuya, das gute Rezensionen vorweisen kann, ist von Universal Pictures in lediglich 1690 Kinos verliehen worden.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Ford v Ferrari" ("Le Mans 66 - Gegen jede Chance" / 3. Woche / bisher insgesamt 81 Millionen Dollar); Fünfter ist das Matthew Rhys-Drama "A Beautiful Day in the Neighborhood" ("Der wunderbare Mr. Rogers" / 2. Woche / 34 Mio.); Sechster ist der Chadwick Boseman-Kriminalfilm "21 Bridges" (2. Woche / 19 Mio.) Siebter ist die John Cena-Komödie "Playing with Fire" ("Chaos auf der Feuerwache" / 4. Woche / 39 Mio.); Achter ist "Midway" (4. Woche / 50 Mio.); Neunter ist "Last Christmas" (4. Woche / 31 Mio.) und schließlich Zehnter "Joker" (9. Woche / 330 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Nur 10 Millionen Dollar hat "The Good Liar" New Line Cinema gekostet. Eine weise Voraussicht angesichts des Flops ihres Helen Mirren-Kriminalfilms, der in drei Wochen bloß 14 Millionen Dollar umgesetzt hat.

Drei Engel für Charlie haben sich für das Kino erledigt. Das Reboot "Charlie's Angels" wird als einer der größten Flops des Jahres in die Geschichte eingehen. Von Columbia Pictures für 55 Millionen Dollar produziert, gaben die Zuschauer in drei Wochen gerade mal 17 Millionen Dollar für den Kristen Stewart-Abenteuerfilm aus. Aus dem Ausland kommen bisher ebenfalls nur magere 35 Millionen Dollar hinzu.


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