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Zeit des Erwachens - Robert De Niro und Robin Williams
Zeit des Erwachens - Robert De Niro und Robin Williams
© Columbia TriStar

TV-Tipp für Montag (9.12.): Robin Williams weckt Robert De Niro

Arte zeigt "Zeit des Erwachens"

"Zeit des Erwachens", Arte, 20:15 Uhr
Ein Arzt (Robin Williams) entdeckt, dass die wachkomatösen Patienten in einem New Yorker Krankenhaus mit Hilfe eines neuen Medikaments aus ihrem Zustand "erweckt" werden können.

"Wie wirklichkeitsgetreu die Dinge dargestellt werden, ist verblüffend. Auf anderen Ebenen sind die Sachverhalte aber eher verkitscht und vereinfacht worden."

Derjenige, der diese Einschätzung über dieses US-Drama gab, hatte alles Recht dazu. Denn Dr. Oliver Sacks war das reale Vorbild von Robin Williams' Arzt in "Awakenings" - so der Originaltitel der Columbia Pictures-Produktion und des zugrunde liegenden Sachbuchs aus dem Jahr 1973. Sacks schilderte dort seine Erfahrungen mit dem Medikament Levodopa, das für Parkinson-Patienten gedacht war und das er Ende der sechziger Jahre Opfern von Hirnhauterkrankung, die in der Folge an der Europäischen Schlafkrankheit litten, verabreicht hatte.

Regisseurin Penny Marshall ("Big") und Drehbuchautor Steven Zaillian ("The Irishman") verarbeiteten die wahre Geschichte zu einem arg mit dem Melodramatischen flirtenden Streifen, der aber insbesondere dank der phänomenalen Leistungen von Robert De Niro und Robin Williams zu überzeugen weiß. Gedreht wurde im Kingsboro Psychiatric Center im New Yorker Stadtteil Brooklyn für 29 Millionen Dollar.

"Awakenings" erhielt 1990 gute Kritiken und lief mit 52 Millionen Dollar Umsatz in den USA erfolgreich. Der Film, Drehbuchautor Steven Zaillian und Hauptdarsteller Robert De Niro wurden für den Academy Award nominiert; Hauptdarsteller Robin Williams erhielt eine Golden Globe-Nominierung.

Ein Zuschauer lobt: "Ich durchlebte die Erfolge von Dr. Malcolm Sayer - der superbe Robin Williams - als wären es meine eigenen gewesen. Ich weinte vor Freude und Trauer und fühlte die gleiche Frustration wie Leonard - der brillante Robert De Niro. Ich fühlte mit Leonard's Mutter - die großartige Ruth Nelson -, die verwirrt wie eine Kriegerin ihr Kind verteidigte. Da wir von Beginn an wissen, dass der Film auf einer wahren Geschichte basiert, fühlt sich alles echt an, und die grandiosen Leistungen der Schauspieler lassen uns an alles glauben, was wir auf der Leinwand sehen. Wir vergessen völlig, dass es Darsteller sind - und wenn das geschieht, werden die Gefühle echt und wir fühlen sie in unserem Herzen."



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