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Die Eiskönigin 2
Die Eiskönigin 2
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (6. - 8.12.): "Frozen 2" mit Hattrick zu 330 Millionen Dollar

Historische Pleite für "Playmobil"

Wie jedes Jahr Anfang Dezember leeren sich nach Thanksgiving die Kinos, bevor sie sich zu Weihnachten wieder füllen (oder wenn zuvor ein neuer "Star Wars" Premiere feiert). Momentan bestimmen Weihnachtseinkäufe den Lebensrhythmus der Amerikaner, so dass nur schwache 80 Millionen Dollar für die Top Twelve-Filme zusammen kamen - das drittschwächste Wochenende des Jahres. 2018 lief das entsprechende Wochenende ähnlich schlecht, damals wurden bloß 77 Millionen Dollar umgesetzt. "Ralph Breaks the Internet" ("Chaos im Netz") schaffte mit lediglich 16 Millionen Dollar den Hattrick an der Charts-Spitze.

Gold
Hattrick auch für eine weitere Walt Disney-Produktion. Unangefochten zieht "Frozen 2" ("Die Eiskönigin 2") seine Kreise in jetzt 4348 Kinos, 92 weniger als in der Vorwoche. Doch auch damit bleibt der Animationsstreifen mit der Stimme von Kristen Bell mit Riesenabstand das meistgezeigte Werk in Kanada und den USA. Hervorragende 35 Millionen Dollar flossen am Wochenende in die Kassen der 150 Millionen Dollar teuren Fortsetzung, die jetzt bei insgesamt 338 Millionen Dollar liegt. Weltweit wird im Laufe der Woche die Milliardengrenze überquert - bereits die sechste Disney-Produktion, die das 2019 geschafft haben wird!

Silber
Keine Veränderung auf dem zweiten Rang. "Knives Out" erlöste am zweiten Wochenende solide 14 Millionen Dollar. Der Kriminalfilm mit Daniel Craig steht auf unverändert 3461 Spielplänen und hat in zehn Tagen Karten im Wert von 63 Millionen Dollar abgesetzt. Die Lionsgate-Produktion hat 40 Millionen Dollar gekostet.

Bronze
Ebenfalls seinen Rang behaupten kann "Ford v Ferrari" ("Le Mans 66 - Gegen jede Chance"), dem 20th Century Fox am vierten Wochenende nochmal 161 zusätzliche Spielorte spendiert haben, so dass das Drama nun in 3746 Filmtheatern über die Leinwände flackert. 6 Millionen Dollar reichten dem Christian Bale-Werk zu Bronze; insgesamt hat der 98 Millionen Dollar teure Streifen bisher 91 Millionen Dollar umgesetzt; aus dem Ausland kommen 77 Millionen Dollar hinzu für ein weltweites Einspiel von aktuell 168 Millionen Dollar.

Die Neuen
"Dark Waters" ("Vergiftete Wahrheit") hat gute Kritiken erhalten. Der Thriller mit Mark Ruffalo konnte aber dennoch nicht beim Publikum landen und qualifizierte sich beim landesweiten Start an seinem insgesamt dritten Wochenende mit schwachen 4 Millionen Dollar nur als Sechster. 2012 Kinos zeigen die Focus Features-Produktion, für die noch keine Budgetzahl vorliegt.

Einen der größten Flops aller Zeiten muss "Playmobil: The Movie" verkraften. STX Entertainment haben den französischen, auf Englisch gedrehten Animationsstreifen über die deutschen Spielzeugfiguren in 2337 Filmtheater verliehen und werden sich wünschen, sich die Mühe gespart zu haben. Mit lachhaften 656 000 Dollar lief der Film mit der Stimme von Anya Taylor-Joy fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Rang 14 zur Premiere sagt alles. Für einen mit über 2000 Kinos startenden Film ist das der drittschlechsteste Start aller Zeiten. Der Anti-"LEGO Movie" sozusagen.

Auf den Plätzen
Vierter ist das Daniel Kaluuya-Drama "Queen & Slim" (2. Woche / bisher insgesamt 27 Millionen Dollar); Fünfter ist das Matthew Rhys-Drama "A Beautiful Day in the Neighborhood" (3. Woche / 43 Mio.); Siebter ist der Chadwick Boseman-Kriminalfilm "21 Bridges" (3. Woche / 24 Mio.); Achter ist die John Cena-Komödie "Playing with Fire" ("Chaos auf der Feuerwache" / 5. Woche / 42 Mio.); Neunter ist "Midway" (5. Woche / 53 Mio.) und Zehnter schließlich "Last Christmas" (5. Woche / 33 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"Joker" hat in zehn Wochen 332 Millionen Dollar erspielt. Ein Riesenerfolg, um so mehr, da das weltweite Ergebnis sogar 1,0 Milliarde Dollar beträgt. Der Thriller mit Joaquin Phoenix hat Warner Brothers Pictures 55 Millionen Dollar gekostet. Es schien unvorstellbar, dass ein Akteur aus dem Schatten des definitiven Joker-Darstellers Heath Ledger würde heraustreten können - Phoenix hat es geschafft, Hut ab!


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