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Bad Boys for Life - Will Smith und Martin Lawrence
Bad Boys for Life - Will Smith und Martin Lawrence
© Sony Pictures

Kinocharts USA (17. - 19.1.): "Bad Boys" richtig gut

Zu wenig Umsatz für kostspieligen "Dolitte" Downey Jr.

Mit 151 Millionen Dollar machten die Top Twelve-Filme in den nordamerikanischen Kinos am Wochenende wieder gute und vor allem deutlich bessere Umsätze als am Vorjahreswochenende, als "Glass" mit Samuel L. Jackson mit 40 Millionen Dollar auf der Pole Position eingestiegen war und Karten im Wert von insgesamt lediglich 115 Millionen Dollar erworben wurden.

Gold
Viel zu viele Fortsetzungen und Neuauflagen teilweise dekadenalter Erfolgsfilme sind in den vergangenen Jahren gefloppt - ein besonders schlimmes Prachtexemplar ist der gerade im Herbst an völliger Publikumsindifferenz implodierte "Charlie's Angels". Nicht so "Bad Boys for Life". Der dritte Streifen nach 1995 und 2003 mit Martin Lawrence und Will Smith als Polizistenduo konnte seine guten Kritiken tatsächlich auch in richtig gute Geschäfte ummünzen.

Die 90 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion erreichte 62 Millionen Dollar und damit den zweitbesten Januar-Start aller Zeiten hinter "American Sniper" und dessen 89 Millionen Dollar vor fünf Jahren und vor "Ride Along" und dessen 41 Millionen Dollar 2014. Der Kriminalfilm läuft in 3775 Kinos.

Silber
Spitzenreiter "1917" mit George MacKay behauptet sich mit einem gemäßigten Umsatzrückgang von minus 40 Prozent an seinem vierten Wochenende gut, aber nicht gut genug für die Charts-Spitze. 22 Millionen Dollar konnte der Golden Globe-Gewinner einspielen, wozu ihm Universal Pictures die Spielstättenzahl um plus 178 auf 3612 Spielorte erhöht hatten. Der 100 Millionen Dollar teure Abenteuerfilm, dem auch gute Oscar-Chancen mit seinen zehn Nominierungen eingeräumt werden, steht bei insgesamt 76 Millionen Dollar.

Bronze
Mäßiger Start für "Dolittle". Der Neuaufguss der Geschichten um einen Tierarzt, der mit seinen Patienten kommunizieren kann, kann mit dem populären Titeldarsteller Robert Downey Jr. aufwarten, muss aber gegen miese Kritiken ankämpfen. Am Ende kamen am Premierenwochenende 21 Millionen Dollar heraus, was die Manager bei Universal Pictures angesichts der irrwitzigen Produktionskosten von 175 Millionen Dollar mit Sorge erfüllen muss. Selbst der massive Start in 4155 Filmtheatern, mit dem die Komödie "Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker" als meistgezeigten Streifen Kanadas und der USA ablöste, verpuffte.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Jumanji: The Next Level" (6. Woche / bisher insgesamt 270 Millionen Dollar); Fünfter ist "Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker" (5. Woche / 492 Mio.); Sechster ist das Saoirse Ronan-Drama "Little Women" (4. Woche / 84 Mio.); Siebter ist das Michael B. Jordan-Drama "Just Mercy" (4. Woche / 19 Mio.); Achter ist "Knives Out" (8. Woche / 146 Mio.); Neunter ist die Rose Byrne-Komödie "Like a Boss" (2. Woche / 17 Mio.) und schließlich Zehnter "Frozen 2" ("Die Eiskönigin 2" / 9. Woche / 465 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"Underwater" geht böse baden. Der Kristen Stewart-Horrorfilm kommt in zwei Wochen auf gerade mal 13 Millionen Dollar. Alleine die Produktionskosten der 20th Century Fox-Produktion liegen bei 80 Millionen Dollar.

Etwas besser sieht es für die andere Fox-Produktion "Spies in Disguise" ("Spione Undercover") aus. Hier hat das Studio 100 Millionen Dollar investiert, und der Animationsstreifen mit der Stimme von Tom Holland hat in vier Wochen 60 Millionen Dollar umsetzen können. Aus dem Ausland kommen aktuell 76 Millionen Dollar hinzu, so dass das weltweite Einspiel bei 136 Millinen Dollar liegt.


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